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Salzburger Straße, Fahrbahn zu schmal!

Meldungsnummer 5/2016
Erstellt am 14.03.2016 um 21:55 Uhr
Kategorie Verkehrsflächen (Straße, Gehsteige, Radwege)
Standort Salzburger Straße
5081 Anif
Status Erledigt
Kommentare 2 Kommentare
Erledigt am 15.03.2016
Dauer 11 Stunden
BESCHREIBUNG
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Liebe Gemeinde Anif,
auf der Salzburger Straße wurden im Bereich Niederalm vor einiger Zeit die Bodenmarkierungen verändert. Auf beiden Seiten wurden breite Radwege eingezeichnet. Gleichzeitig wurde die Sperrline bzw. Leitlinie in der Straßenmitte entfernt, weil die Breite von zwei getrennten Fahrspuren für Automobile eben nicht mehr gegeben ist. Ist das sinnvoll – wenn überhaupt gesetzlich gedeckt – auf einer bevorrangten Bundesstraße, die ja zunächst einmal für den Autoverkehr bestimmt ist? Zusätzliche Radwege sind sicher zu begrüßen, erfordern aber eine entsprechende Straßenverbreiterung, die natürlich Geld kostet. Warum ich ihnen das schreibe? Vergangenen Freitag wurde ich bei der Fahrt von von Hallein her durch Niederalm durch einen plötzlichen Knall erschreckt: Mein linker Spiegel war weg! Der Fahrerin auf der Gegenseite ist es naturgemäß genauso ergangen. Macht außer dem Ärger zweimal 500 Euro an Reparaturkosten! Meine Leidensgefährtin erzählte mir dann am Telefon, ihre Nachbarin hätte eine Woche zuvor das gleiche Erlebnis gehabt. Von Radfahrern, die ihre komfortablen Möglichkeiten genutzt hätten, war übrigens weit und breit keine Spur – und zwar nicht nur am vergangenen Freitag, sondern auch wann immer ich inzwischen dort durchgefahren bin.
Mit freundlichen Grüße
Prof. Peter Hofrichter, Hallein
KOMMENTARE
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Kommentar erstellt am: 15.03.2016 um 09:36 Uhr
Titel: AW: Salzburger Straße, Fahrbahn zu schmal!
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Sehr geehrter Herr Prof. Hofrichter!

Ich darf Ihnen unten stehende Stellungnahme des Verkehrssachverständigen zur Kenntnisnahme übermitteln

Auf der Ortsdurchfahrt Niederalm wurde wegen der Breitenverhältnisse ein Mehrzweckstreifen auf beiden Außenseiten markiert. Im Vergleich zu einem Radstreifen ist der Mehrzweckstreifen mit einer unterbrochenen Linie markiert. Jedem Führerscheinbesitzer (auch Verkehrsteilnehmer mit Mopedausweis und Radfahrerausweis) sollte klar sein, dass man unterbrochene Linien im Bedarfsfall überfahren darf (im Gegensatz zu durchgängigen Linien, die nicht überfahren werden dürfen). Wenn einem „ein Spiegel entgegenkommt“, dann darf der Lenker nach außen über die unterbrochene Markierung ausweichen – genau dafür hat sie der Gesetzgeber vorgesehen. Das ist vor allem bei Gegenverkehr von Lkw oder Bussen erforderlich.
Die Fahrbahn zwischen den unterbrochenen Linien ist übrigens so breit, dass ein unfallfreier Begegnungsverkehr zwischen Pkw leicht möglich ist (siehe Anhang).
Dass derzeit noch kaum Radfahrer auf dem Mehrzweckstreifen unterwegs sind, liegt wohl daran, dass die Radsaison noch nicht begonnen hat.


DI Peter Rettenbacher


Gerichtssachverständiger für Verkehrsplanung
Zertifizierter Straßenverkehrssicherheitsgutachter


 
Peter Hofrichter
VerfasserIn der Meldung
Kommentar erstellt am: 16.03.2016 um 10:07 Uhr
Titel: AW: AW: Salzburger Straße, Fahrbahn zu schmal!
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Sehr geehrter Herr DI Rettenbacher,
die Theorie ist schon klar. Trotzdem halte ich die Lösung mit den fakultativ überfahrbaren Radfahrstreifen und den nicht mehr getrennten Fahrstreifen für den Autoverkehr für keine gute Idee. Der tatsächliche Erfolg oder Misserfolg entscheidet! Das bedeutet von nun an doppelte Unsicherheit: Für die Radfahrer nach wie vor und zusätzlich noch einmal mehr für den Autofahrer. Entweder es gibt einen getrennten Radfahrweg oder eben nicht. Und wenn der Platz nicht reicht, dann ein Radfahrweg eben nur auf einer Seite, aber ordentlich, so wie auf der Halleiner Landesstraße!
Mit freundlichen Grüßen
Peter Hofrichter

P.S.: Wichtiger wäre, die Radfahrer dazu zu verpflichten, die vorhandenen Radfahrwege auch tatsächlich zu benützen. Wer sich als Rennfahrer fühlt, darf ja neben dem Radfahrweg weiterhin auf der Autostraße fahren und so sich selbst und die Autofahrer gefährden. Im übrigen fahre ich auch selbst gerne mit dem Rad.
 
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