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Zwei Fragen und Anliegen zur Stadtsenatsmeldung über die Sanierung der Trientinerbrücke

Verfasst von Martin Schönherr
Meldungsnummer 471/2016
Erstellt am 16.12.2016 um 23:21 Uhr
Kategorie Baustellen
Standort Trienter Brücke
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 1 Kommentar
Erledigt am 17.12.2016
Dauer 17 Stunden
BESCHREIBUNG
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1) Erfolgt die Sanierung als Totalabbruch? Diese scheint nämlich aus der Beschreibung der Arbeiten „Die Arbeiten werden parallel zu den Brücken- und Gleisbauarbeiten des Brenner Basistunnels erfolgen..….Für die Sanierung muss die Brücke für den gesamten Verkehr inklusive Fuß- und Radverkehr gesperrt werden. Die Sanierungsarbeiten dauern rund fünf Monate an.“ Hervorzugehen. Andererseits deutet das Wort Sanierung nicht auf einen Neubau hin.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch daran erinnern, dass die Sperrzeiten für die Unterführungsverbreiterung der Brennertunnelzulaufstrecke (die mit maximal einer Woche angegeben wurden – was man ja jetzt an der Autobahn auch gut sieh; da bewegen siech die Totalsperren im Rahmen von einigen Stunden und nicht Monaten. Durch die parallele Durchführung von Arbeiten die Totalsperren im Stunden bis maximal Wochenbereich erfordern zweifle ich die Notwendigkeit einen fünfmonatigen Sperre an.

Ich bitte sie zu bedenken, dass die Brücke gerade für Fußgänger und Radfahrer eine wichtige Verbindung ist und z.B. in der Relation Graßmayrkreuzung / Bretterkellerbrücke ein Umweg von ca. 300m geschaffen wird (mit Routinglängen in OSM überprüft , Planauschnitt). Meiner Meinung nach ist diese nicht zumutbar. Selbst wenn es möglich wäre die gerade eben neu errichtete Sillbrücke weiter nördlich irgendwie zu nutzen (z.B. indem man durch das Schenkerareal gehen darf), ergibt sich dadurch keine brauchbare Wegverkürzung.

2) Ich gehe davon aus, dass von einer Totalsperre die Iglerbahn betroffen sein könnte, auch wenn diese im Stadtsenatbericht nicht explizit erwähnt wird.
Es ist zweckmäßig zumindest die Bahn, die ein geschütztes Passieren des Baustellenbereichs ermöglicht, auch in der Sanierungsphase der Brücke zu betreiben.
Im Übrigen wurde das Biotop in Tantegert hier http://www.innsbruckinformiert.at/renaturierung-tantegert mit „Innsbrucks erster barrierefreier Rundwanderweg“ beschrieben. Das Prädikat „barrierefrei“ würde im Falle einer längeren Sperre der Iglerbahn gerade in der für Ausflügler interessanten Frühlings und Frühsommerzeit nicht gelten; einen denkbar ungünstige Entwicklung für einen Ausflugsziel, dass eine halbes Jahr zuvor indirekt als behindertengerecht angepriesen wurde.
KOMMENTARE
Walter Zimmeter
Walter Zimmeter
Kommentar erstellt am: 17.12.2016 um 17:21 Uhr
Titel: AW: Zwei Fragen und Anliegen zur Stadtsenatsmeldung über die Sanierung der Trientinerbrücke
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Sehr geehrter Herr Dipl.-Ing. Schönherr,

die Trientinerbrücke wird nicht abgebrochen, sondern werden das Tragwerk und die Lagerbänke saniert. Konkret werden die Randbalken sowie der Belagsaufbau abgetragen und nach Abdichten des Brückentragwerks wieder neu aufgebaut. Es werden auch rostige Abdeckungen der Fahrbahnübergänge erneuert sowie Beton-Deckungsmängel und Abplatzungen bei Lagerbank und Widerlager saniert. Schließlich wird der Korrosionsschutz bei den Lagern erneuert.

Die Straßenbrücke verläuft auf einer baulich getrennten Trasse mit der Straßenbahn Linie 6. Das Brückentragwerk im Gleisbereich wird zeitgleich ebenso neu abgedichtet und der Gleisoberbau neu aufgebaut. Für die Straßenbahn wird während der Bauzeit ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Gleichzeitig mit den Sanierungsarbeiten an der Trientinerbrücke werden Bauarbeiten der BBT und ÖBB an der Unterführung Klostergasse, an den Ost-Portalen des Bergiseltunnels der A12 Inntalautobahn und an der Einfahrt zum Hauptbahnhof Innsbruck durchgeführt.

Alle diese Baustellen sind seit weit über einem Jahr intensiv miteinander abgestimmt worden. Durch das Entgegenkommen und die aktive Mitarbeit der Firma Schenker konnte auch eine neue Zufahrt zum Gewerbegebiet St. Bartlmä aufgebaut werden (von Norden ab der Silluferstraße über die neue St.-Bartlmä-Brücke der BBT SE) und wurde erst dadurch die zeitgleiche Abwicklung aller Einzelbauvorhaben ermöglicht . Die kompakte Gesamtbauzeit liegt im Interesse kurzer Verkehrssperren. Nur durch die Zusammenarbeit und die inhaltliche und zeitliche Abstimmung der einzelnen Bauvorhaben von letztlich sechs Projektpartnern (neben der Stadt Innsbruck sind dies die BBT SE, ÖBB, Schenker, Asfinag und IVB) ist es möglich, die Bauzeit für alle Bauvorhaben insgesamt derart kurz zu halten - auch wenn diese nach außen hin als lang erscheinen möge.

Die Klostergasse ist wegen des Brückenbaus der BBT SE jedenfalls für den gesamten Verkehr zu sperren. Es ist auch nicht vertretbar, die Verbindung für FußgängerInnen oder RadfahrerInnen offen zu halten, weder aus Sicherheitsgründen, noch hinsichtlich eines zweitsparenden und wirtschaftlichen Baufortschritts. Wir haben uns daher zur vollständigen Sperre entschieden. Es ist natürlich richtig, dass der unmittelbare Umweg rund 300 m beträgt. Mit der Fuß- und Radwegbrücke neben der Olympiabrücke steht jedoch eine Alternative zur Verfügung, welche aus den Quell- und Zielgebieten rechtzeitig angesteuert, zu geringeren Umwegen führt. Unmittelbar neben der Trientinerbrücke bestehen wenig Ziele und besteht kein dichter Siedlungsraum. Daher ist es sowohl FußgängerInnen als auch RadfahrerInnen möglich, aus den Gebieten Pradl und Wilten die Wege zur und über die Olympiabrücke zu verwenden, und damit die Umwege zu reduzieren.

Wir gehen davon aus, dass sich die Verkehrssperre bald einspielen wird und ersuchen Sie um Verständnis für die gewählte Vorgehensweise.

Beste Grüße

Walter Zimmeter
Amt Tiefbau
 
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