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Lärm 360 Grad, Rathausgalerie

Meldungsnummer 340/2017
Erstellt am 10.07.2017 um 14:30 Uhr
Kategorie MÜG (Lärm, Veranstaltungen)
Standort Maria-Theresien-Straße 18
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 23 Kommentare
Erledigt am 24.07.2017
Dauer 14 Tage
BESCHREIBUNG
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Liebe Stadt Innsbruck, Liebes 360 Grad, Rathausgalerie!

nach 4 Jahren Beschallung, vor allem in der Nacht, und am Abend, wäre ich sehr glücklich über,

Zimmerlautstärke !!!!!!!!

Nachtruhe ab 23 Uhr !!!!!!!!

ist Innenstadt, hier wohnen Menschen !!!

geht das ???

mfg. Hirschhuber
KOMMENTARE
Sarah-Anna  Awad
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Kommentar erstellt am: 11.07.2017 um 13:25 Uhr
Titel: AW: Lärm 360 Grad, Rathausgalerie
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Da muss ich wirklich zustimmen, es ist einfach unmöglich, dass in der Stadt so lange Lärm gemacht wird und wenn man um Hilfe bittet von MÜG und Polizei nicht ernst genommen wird.
Damit eine Stadt funktionieren kann, müssen Menschen die Möglichkeit haben in Ruhe zu schlafen.
In der Altstadt ist genau dasselbe Problem - manche Gastronomen halten sich auch nicht daran und man muss lange herum kämpfen um sein Recht zu erhalten.
Auch machen manche Gruppen ständig Lärm mit Hunden und Musik. Es kanns nicht sein, dass man wenn man um Hilfe bittet nur mit großer Mühe ernst genommen wird.

Laut dem STADTRECHT - LÄRMBEKÄMPFUNG 5/1
VERORDNUNG ZUR LÄRMBEKÄMPFUNG IM BEREICHE DER LANDESHAUPT- STADT INNSBRUCK
(Gemeinderatsbeschluß vom 20.12.1976)

§4
Benützung von Tongeräten
(1) Die Benützung von Tonempfangs- und -wiedergabegeräten wie Rundfunk- und Fernsehgeräten, Plattenspielern, Tonband- bzw. Casettengeräten, Lautsprechern u.dgl. ist in öffentlichen Anlagen der Stadtgemeinde Innsbruck und in den von ihr betriebenen Sport-, Spiel- und Campingplätzen sowie Badeanstalten verboten. Dieses Verbot gilt nicht für gesetzlich erlaubte öffentliche Veranstaltungen aller Art.
(2) In der Zeit der Nachtruhe, das ist von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr, dürfen die in Abs. 1 bezeichneten Tonempfangs- und -wiedergabegeräte nur in geschlossenen Räumen und lediglich mit solcher Lautstärke betrieben werden, daß sie außerhalb des Raumes, in welchem sie in Benützung stehen, nicht gehört werden können (Zimmerlautstärke).


Wäre schön, wenn die Stadt auf der Seite ihrer Bürger*innen ist, die sich daran halten. Wir wollen alle nur friedlich miteinander leben. Schlaf ist da ein MUSS.
 
Bettina Hirschhuber
VerfasserIn der Meldung
Kommentar erstellt am: 22.07.2017 um 09:29 Uhr
Titel: AW: AW: Lärm 360 Grad, Rathausgalerie
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Liebe Frau Awad!

Danke für Ihre Unterstützung!!!!!
Viel verändert hat sich aber nicht, leider!
mfg.

 
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 24.07.2017 um 15:04 Uhr
Titel: AW: Lärm 360 Grad, Rathausgalerie
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Sehr geehrte Frau Hirschhuber!

Ihre Meldung leite ich an das zuständige Gewerbereferat weiter. Vielleicht setzten Sie auch telefonisch einmal mit dem Referenten, Mag. Letsch (0512/5360-3204) in Verbindung.

Sehr geehrte Frau Awad!

Alle Lärmbeschwerden werden von unseren MitarbeiternInnen ernst genommen! Zu Innsbrucker Lärmswchutzverordnung darf ich festhalten, dass diese auf Gewerbebetriebe nicht anzuwenden ist. Gewerbebetriebe unterliegen der Gewerbeordnung. Nachdem es sich bei der Gewerbeordnung um ein Bundesgesetz handelt, können die Bestimmungen der Innsbrucker Lärmschutzverordnung (Verordnung des Gemeinderates aufgrund des Tiroler Landes-Polizeigesetzes) auf diese Tätigkeiten nicht angewendet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Rizzoli
Amtsvorstand
 
Bettina Hirschhuber
VerfasserIn der Meldung
Kommentar erstellt am: 26.07.2017 um 17:45 Uhr
Titel: AW: AW: Lärm 360 Grad, Rathausgalerie
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Sehr geehrter Herr Rizzoli!

Danke für Ihre Antwort!
Da Sie mein Anliegen an das Gewerbereferat weitergeleitet haben, vertraue ich darauf, dass endlich die Gewerbeordnung eingehalten wird!
Mir ist bereits bekannt, dass bei diesem Lokal kein Lärm nach drausen dringen darf!
Hoffe wirklich, es klappt endlich.
mfg. Hirschhuber
 
Dr. Wolfgang Rob
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Kommentar erstellt am: 30.07.2017 um 19:46 Uhr
Titel: AW: AW: AW: Lärm 360 Grad, Rathausgalerie
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Sehr geehrte Frau Awad und Frau Hirschhuber,

ich kann Ihre Zeilen nur zutiefst unterstützen, und finde es eigentlich beschämend, dass das Ruhebedürfnis der hier wohnenden Bürger ständig zwischen den Ämtern sowie Bund und Ländern hin und hergeschoben wird - und im Grunde mit Füßen getreten - statt ein für allemal behoben wird.

Von Jahr zu Jahr nehmen Lärmbelästigungen im Zentrum keineswegs nur durch Gewerbebetriebe massiv zu.

Immer mehr Straßen-"Musiker" bedienen sich, weitestgehend unbehelligt, elektronischer Lautsprecher/Verstärkeranlagen, aber beispielsweise auch Gewerbebetriebe, wie das Café Manna in der M. Theresien Straße. Do-Sa 17.00 - häufig bis rund 23 Uhr. So schön "Singing in the Rain" und ähnliche Schnulzen hin und wieder sein mögen, ist das nahezu das ganze Jahr hindurch an 4 Tagen der Woche unerträglich Lärmterror.

Dazu kommen nahezu jedes Wochenende extrem lautstarke Protestkundgebungen rund um die Annasäule mit so extrem aufgedrehten Lautsprechern, dass man vor lauter Verzerrungen den Inhalt des gesprochenen Wortes nicht einmal verstehen kann - wodurch letztlich auch der Sinn einer solchen Veranstaltung in hohem Maße fragwürdig ist.

Zusätzlich fällt auf, dass Sicherheitsbeamte bei größeren Protestkundgebungen, von denen durchaus Gewaltbereitschaft zu erwarten war, nur in minimaler Menge vorhanden waren - und selbst bei entstehenden Schlägereien im Zuge des durchaus verständliche Eigenschutzes nur stark verspätet mit erst angeforderter Verstärkung eingreifen konnten.

Ähnlich verhält es sich mit ständig zunehmenden Sportveranstaltungen, vornehmlich an Wochenenden, mit Ziel/Ende in der M. Theresien Straße - Lautsprecher plärren durch die Gegend, was das Zeug hält, bis die Fenster - im wahrsten Sinne des Wortes - klirren... auch hier sind die Lautstärkeverzerrungen so hoch, dass man ohnehin nichts versteht, es ist schlicht NUR Lärm.

Oder das mir gegenüberliegende Steak-House Orangerie mit vermutlich einem Tanzlokal im Keller - so ab ca. 23:30 bis oftmals vier Uhr früh wird da von offensichtlichen Gästen auf der Straße in voller Lautstärke gebrüllt, gesungen, was das Zeug hält. Der Widerhall in der Theresien-Str. verstärkt das noch zusätzlich extrem. Darüber hinaus ist auch die Musik aus dem Lokal bis spät in die frühen Morgenstunden zu hören. Sperrstunde? Wann?

Ordnungsbeamte? Polizei? Nahezu NIE in Sicht. Kontrollen sieht man nahezu nie. Alle "heiligen Zeiten" fährt mal ein Dienstauto der Polizei durch die M. Theresien Str. - das schafft aber auch nur für Sekunden allzu kurz vorübergehende Ruhe...

Wie Sie schon berichteten, die MÜG ist schwer erreichbar und nur mit noch mehr Mühe, wenn überhaupt aktivierbar. Die Polizei erklärt sich nahezu automatisch für nicht zuständig...

Übrig bleibt der Bürger, der von da nach dort vertröstet wird in einem von Lärmterror massiv geprägten Umfeld, von zusätzlich ganz offensichtlich, höchst unsicherem, nicht ausreichend abgesicherten, gewaltbereiten Demonstrationsplätzen - wie ich "erste Reihe fußfrei" schon mehrfach beobachten konnte. Es ist, aus meiner Sicht nur eine Frage der Zeit, bis Geschäfte gestürmt und zerstört werden und Häuser brennen... und "offiziell" wird dann jede Behörde beteuern es sei nicht vorhersehbar gewesen.... wie in anderen Städten auch...

Aber die Stadt Innsbruck hat sicher wieder, wie so oft in den vergangenen Jahren, "beruhigende" und leere Floskeln ohne ernsthafte Konsequenzen für die Verursacher unnötigen Lärms und Gefahr auf Lager, und wird wohl, wie bisher, Verantwortungen von A nach B nach C nach.... schieben, etwas erkennbar Ernsthaftes wird offenbar nie unternommen. Anders kenne ich das leider seit Jahren nicht. Trotz meiner Bemühungen, die bürgerfeindlichen Probleme deutlich zu machen.

Mit besten Grüßen,
Dr. Wolfgang Rob
 
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 31.07.2017 um 11:05 Uhr
Titel: AW: Lärm 360 Grad, Rathausgalerie
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Sehr geehrter Herr Dr. Rob!

Auch Sie werden es akzeptieren müssen, dass wir in einem Rechtsstaat leben und die Verwaltung ausschließlich aufgrund von Gesetzen tätig werden kann!!! Es ist daher kein "Herumschieben", sondern kümmern sich lediglich die Zuständigen bei uns im Haus um die verschiedensten Problemstellungen.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Rizzoli
Amtsvorstand
 
Dr. Wolfgang Rob
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Kommentar erstellt am: 01.08.2017 um 12:41 Uhr
Titel: AW: Lärm 360 Grad, Rathausgalerie
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Sehr geehrter Herr Rizzoli,

ich glaube, sie verstehen mich völlig falsch. In keiner Weise ist es meine Intention, den Rechtsstaat in irgend einer Weise anzugreifen. Ganz im Gegenteil. Alles, was ich, und viele andere hier auch, möchten, ist die AKTIVE Durchsetzung bestehender Gesetze und Rechte der hier wohnenden Bürger seitens der zuständigen Behörden.

Aus meiner Sicht besteht ein Recht des Bürgers auf "Ruhe" und "Einhaltung von Ruhezeiten" sowie der Wochenendruhe und damit verbunden auf Vermeidung jeden unnötigen Lärmes, egal, wer diesen Lärm verursacht. Es kann doch, meinem Verständnis nach, nicht im Sinne unseres Rechts sein, dass der Bürger ständig, noch dazu bei unterschiedlichsten Behörden, darum BETTELN muss, dass vermeidbarer Lärm und seit Jahren bekannte Lärmquellen endlich kontrolliert und vor allem auch abgestellt werden, sondern bestenfalls "gnadenhalber", wenn überhaupt.

Es wird von einzelnen Behörden immer wieder, auch öffentlich, beklagt, dass man zu wenig Personal für Kontrollen hätte. Mag sein.

Aber es fällt doch auf, dass beispielsweise für die automatische Kontrolle von Parkberechtigungen/Parkverboten ganz offenbar "locker" mehr als genug Personal vorhanden ist - und selbst wenige Minuten Überschreitung von Parkzeiten offenbar durch mehr als ausreichendes Personal unverzüglich geahndet werden, auch an Stellen, wo objektiv keinerlei Gefährdung oder Behinderung anderer Bürger gegeben ist, von denen also keinerlei Gefahr ausgeht (eigene Beobachtung).

Für andere, wesentliche, wie etwa Gesundheits- oder Sicherheitsbedürfnisse, der hier Wohnenden ist offenbar kein oder viel zu wenig Personal vorhanden. Da stimmt doch, aus meiner Sicht, die Verhältnismäßigkeit des Personaleinsatzes längst überhaupt nicht mehr.

Für permanente, teilweise aggressive Anpöbelung der hier wohnenden Bürger, sei es durch Bettler, Obdachlose oder sei es durch unterschiedlichste Organisationen, die sich, selbst bei aktiven Ausweichversuchen einem absichtlich in den Weg stellen, sei es zur Vermeidung von realen Gesundheitsschäden der Bürger fehlt es aber dann ganz plötzlich offenbar nahezu zu 100% an Personal Da stimmt doch ganz offenbar die Verhältnismäßigkeit des Personaleinsatzes zum natürlichen Schutzbedürfnis der Bürger - aus meiner Sicht, und offenbar vieler Anderer - längst nicht mehr.

Es mangelt - aus meiner Sicht - gar nicht so sehr an bestehenden Gesetzen. Die gäbe es durchaus. Es mangelt, aus meiner Sicht, ganz massiv an deren "aktiver Kontrolle und Durchsetzung" seitens der zuständigen Behörden, wer immer die im Einzelnen sein mag, und zwar ganz massiv. In dieser Hinsicht passiert - aus allernächster Nähe beobachtet - nahezu gar nichts. Nach 17 Uhr oder an Wochenenden praktisch gar nichts, aber auch sonst nur SEHR, SEHR wenig. Das haben auch die unterschiedlichsten "Lärmerzeuger" inzwischen längst herausgefunden und planen vielfach ihren "Auftritt" entsprechend!

Ich denke, niemand erwartet von Ihnen, sich über bestehende Gesetze hinwegzusetzen, auch ich selbstverständlich nicht.

Aber, ich meine, gerade als "Amtsvorstand" und rund um all' diese Probleme als primär offenbar einziger, direkt verfügbarer Ansprechpartner, darf man sich doch als Bürger dieser Stadt wohl erwarten, nicht nur mit Achselzucken und Hinweisen auf bestehender Gesetze "abgespeist" zu werden, um die sich dann der leidgeplagte Bürger gefälligst selber kümmern soll. Zumal ich auch, wie zahlreiche Beiträge im Bürgerforum zeigen, keineswegs der Einzige bin, der sich über unerträgliche Zustände für die Bewohner der Innenstadt beklagt.

Dem Bürger ist es im Grunde egal, welche Behörde welchen unerträglichen Lärmt oder den aggressiven Zustand mancher Bettler, Obdachloser oder angeblicher "Hilfsorganisationen" genehmigt... aber dann NICHT im NOTWENDIGEN Umfang kontrolliert - der Bürger braucht EINEN Ansprechpartner, um den ganzen, teilweise gesundheits- aber auch sicherheitsgefährdenden Unfug, ein für alle Mal abzustellen.

Zumal zahlreiche der angesprochenen Probleme der Innenstadt ja nicht nur die Bewohner, sondern auch die Touristen, von denen Innsbruck ja wesentlich lebt, ja auch - einmal erlebt - für die Zukunft abschrecken. Vollgepinkelte Hauseingänge, aggressive Bettler (z.B. im Sparkassendurchgang), herumliegende Obdachlose... unnötige Lärmbelästigungen (darüber wird sich neben den Anwohnern auch wohl das im ehemaligen Wienerwald gerade neu errichtete Hotel kaum freuen)...

Faktisch wurde bisher seit vielen Jahren (wenigstens erkennbar) kein einziges, chronisches Lärm- oder Sicherheitsproblem oder ein Problem des beispielhaft hervorragenden Artikels "Campingplatz Altstadt" ernsthaft und nachhaltig gelöst. Im Gegenteil. Die Probleme werden von Jahr zu Jahr schlimmer.

Als "Amtsvorstand sind Sie ja keineswegs ein "Niemand" und ich meine, dass Sie sich durchaus aktiver und engagierter für eine Verbesserung der Zustände im Stadtzentrum an den zuständigen Stellen stärker machen könnten, zumal sie vermutlich am besten wissen, wer wofür zuständig ist...

Ohne den "guten alten Zeiten" blind nachhängen zu wollen, die ganz objektiv keineswegs immer "gut" waren: eines war rückblickend doch mit Sicherheit signifikant besser (und ich lebe lang genug in Innsbruck, um das seriös beurteilen zu können): als die Polizei noch in Uniform auf den Straße des Zentrums permanent präsent und SICHTBAR war, 24/7, und bei Bedarf unverzüglich aus EIGENEM Antrieb eingeschritten ist, gab es all' diese Probleme nahezu gar nicht - und wenn - wurden sie, ohne darum bei unterschiedlichsten Behörden erst betteln zu müssen, unverzüglich durch die Polizeibeamten abgestellt.

Heute fährt die Polizei mit einem Streifenwagen alle "heiligen Zeiten" bestenfalls einmal durch... dann ist meistens für die paar Sekunden Ruhe und viele - ich nenne sie mal pauschal und dem heutigen verniedlichten Sprachumgang angepassten Ausdruck - "höchst aufdringlichen Personen" - verkrümeln sich kurzfristig rasch in dunkle Ecken - und wenige Sekunden später ist's mit der Ruhe wieder vorbei und alle "dunklen Gestalten" kommen wieder aus ihren "dunklen Ecken" hervor. Alleine das Wort "Polizei", wirkt also offenbar doch immer noch, wie seinerzeit! Nur- in der heutigen Ausprägung - naturgemäß nur noch sehr, sehr kurz, bestenfalls für Sekunden...

Ein vergleichbar ähnlich verdrecktes, verlärmtes, nahezu unkontrolliertes und für den "normalen Passanten" an vielen Stellen höchst unsicheres Stadtzentrum kenne ich, vor allem nächtens, eigentlich nur noch aus den 60-er Jahren von Paris in der westlichen Welt. Wenn das, was tatsächlich ist, dem, von unserer Bürgermeisterin so geliebten Dauervokabel in fast jedem 2. Satz einem "alpin-urbanen" Stadtbild auch nur annähernd entsprechen soll... dann fände ich es höchst bedauerlich, ja höchst kritisch für unsere Stadt.

Innsbruck war vor vielen, vielen Jahren eine der schönsten Städte der Welt - meiner Erinnerung nach sogar die schönst Stadt der Welt (ich mag mich irren) - wie es sich heute darstellt, treffen heute eher Reinhard Fendrichs Liedzeilen übrig: "...von deinem Glanz ist wenig über..."... alles was übrig geblieben ist, ist die Umgebung AUSSERHALB der Stadt... die die Stadt vielleicht immer noch wenigstens zu einem der schönsten Ausgangspunkte für Ausflüge in die Umgebung macht - aber die Stadt, insbesondere das Zentrum, selbst - ist längst zu einem erbärmlichen Trauerspiel verkommen, in praktisch jeder Hinsicht...und selbst an der Vernichtung der Umgebung arbeiten unsere Tiroler Politiker fleißig mit - beispielshaftes Stichwort "Obernberger See", mit einer der schönsten Plätze, die wir haben - oder wo wir nach den aktuellen politischen Entscheidungen wohl sagen müssen, die wir voraussichtlich hatten!!!

Was ist das für eine Stadt- und Landpolitik, die sukzessive alles Gute, das wir haben bzw. hatten, das unsere Gäste zutiefst geschätzt haben, vernichtet???

Ich weiß, da sind jetzt mehrere Themen in einem "Aufwasch" von mir angesprochen worden, aber keineswegs unbedacht und haben einen wesentlichen Zusammenhang.

Es ist evident, dass die Innsbrucker Stadtregierung wie auch die Tiroler Landesregierung in ihrer Gesamtheit den weltweit geschätzten Charme der Stadt Innsbruck und ihrer Umgebung Schritt für Schritt durch Untätigkeit oder Tätigkeiten in die falsche Richtung zunehmend ruiniert. Das, wofür Stadt und Land international geschätzt werden und wurden, wird Schritt für Schritt abgebaut. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis unsere ganze Landschaft, für die wir weltweit berühmt sind, überhaupt abgetragen wird... auch wenn das im Augenblick vielleicht "etwas" übertrieben scheinen mag... lasst uns, 20 Jahre später, wenn ich das noch erleben darf, erneut darüber reden, was heute objektiv schon absehbar ist, wenn weiter so mit unseren lokalen Ressourcen "gewirtschaftet" wird...

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Wolfgang Rob

P.S.: Es ist unmissverständlich, Herr Rizzoli, dass sie mich hier als unliebsamen "Meckerer" wahrnehmen, trotz aller "politisch weichgespülten" Höflichkeiten - aber vielleicht machen Sie sich doch mal die Mühe, meine Zeilen (und die vieler Anderer hier) mal bis zum Ende, bis zur letzten Konsequenz, durchzudenken... und im Sinne der Innsbrucker und Tiroler tätig zu werden. Ich meine, das wäre höchst an der Zeit.

Ich verstecke mich auch nicht hinter diesem Forum. Stehe auch für ein persönliches Gespräch (nahezu) jeder Zeit zur Verfügung (und ich vermute mal auch, viele Andere, die "einschlägige Missstände" hier beklagen), wenn Ihrerseits überhaupt ein ernsthaftes Interesse daran besteht.















 
Anita Reichegger
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Kommentar erstellt am: 31.08.2017 um 15:22 Uhr
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Ich wäre für persönliche Gespräche und Lokalaugenscheine auch jederzeit zu haben ;-)
 
Bettina Hirschhuber
VerfasserIn der Meldung
Kommentar erstellt am: 31.08.2017 um 17:41 Uhr
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Liebe Frau
Reichegger,
darf ich fragen sind Sie selber betroffen, oder beim Stadtmagistrag?
mfg. Hirschhuber
 
Anita Reichegger
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Kommentar erstellt am: 01.09.2017 um 15:38 Uhr
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Mehr als betroffen und alles andere als bei der Stadt Innsbruck beschäftigt ;-)
 
Bettina Hirschhuber
VerfasserIn der Meldung
Kommentar erstellt am: 05.08.2017 um 12:52 Uhr
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DANKE Hr. Dr. ROB für Ihre große Unterstützung!
mgfg. Fr. Hirschhuber.

 
Dr. Wolfgang Rob
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Kommentar erstellt am: 01.09.2017 um 18:02 Uhr
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Liebe Frau Hirschhuber, liebe Frau Reichegger

SEHR, SEHR gerne!

Leider ist es absehbar, dass wir alleine über das Bürgerforum kaum etwas zeitnahe erreichen können, was für die lokale Innsbrucker Bevölkerung im Zentrum eine Verbesserung und Erleichterung darstellt, wie ich, vermutlich auch Sie, und viele Andere tagtäglich seit Jahren feststellen können, denen das Bürgerforum bislang noch gar nicht bekannt ist. Eher im Gegenteil. Die unerträglichen Belästigungen jedweder Art werden fast tagtäglich stärker.

Schlafentzug und Dauerlärm wird nicht ohne Grund in manchen Ländern heute noch als Foltermethode eingesetzt... die "Stadt Innsbruck" macht es leider gegenüber ihren Bürgern im Zentrum um Nichts besser und scheint jedes erträgliche Maß an Lärmbelästigung völlig aus den Augen verloren zu haben.

Wir werden ständig vertröstet, von einem "Amt" zum anderen geschickt... aber niemand fühlt sich soweit verantwortlich, ERNSTHAFT das "Grundproblem" zu lösen, zu kontrollieren, grobe Missstände abzustellen. Wir werden "von Amts wegen" immer als "Bettler", ja lästige Miesepeter mit unserem Ziel auf "vernünftige, lebenswerte Zustände" von der "Stadt Innsbruck" betrachtet... das Recht auf Ruhe wird von der "Stadt Innsbruck" mit Füßen getreten...

Wie hat man uns seinerzeit die "verkehrsberuhigte Zone" als Zentrums-Bürger "verkauft"??? Richtig - es sollte im Zentrum ruhiger werden.

Ich kenne "damals" wie heute... NIE war es so oft auch nur annähernd so laut im Zentrum, wie heute. Fast rund um die Uhr.

Der Schmutz - um es deutlich zu machen - Pisse und Kot - in den Hauseingängen, den "gewisse Personen" regelmäßig völlig ungestört hinterlassen, stellt fraglos ein weiteres, ernsthaftes und gesundheitliches Problem im Zentrum dar... die früh-morgendlichen Reinigungswagen ändern daran gar nichts, Hauseingänge werden durch diese nicht ernsthaft gereinigt. Insbesondere nach "Großveranstaltungen" im Zentrum kann man viele Häuser nur noch in hohen Gummistiefeln betreten/verlassen... und im Anschluss desinfizieren...

Vor vielen Jahren hielt ich einmal, nach einem dortigen Aufenthalt, Paris für die schmutzigste Stadt, die ich je kennen gelernt habe... der persönliche Eindruck hat sich wesentlich geändert... das Pariser Zentrum erscheint mir rückblickend um Vieles sauberer, als Innsbruck heute! Und ich habe schon Paris als hygienische Katastrophe empfunden...


WIr sind ganz offenbar als Bewohner des Zentrums alleine auf uns gestellt. Jeder für sich alleine erreicht offenbar leider absolut nichts.

Daher mache ich folgenden Vorschlag: tun wir uns doch zusammen! Setzen wir uns als Betroffene zusammen und beratschlagen gemeinsam, ob und wie wir diese traurige Zentrumssituation ernsthaft verbessern können.

Ich mache den Anfang und stelle zwecks Kontaktaufnahme meine Mail-Addy öffentlich für Alle, die gleiche Interessen haben, zwecks Kontaktaufnahme und Absprache für allfällige Treffen zur Verfügung: wolfgang.rob@chello.at

LG,
Dr. Wolfgang Rob
P.S.: ich stehe dazu, unser Zentrum wieder lebenswert zu machen!




 
Sarah-Anna  Awad
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Kommentar erstellt am: 02.09.2017 um 01:17 Uhr
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Hallo,

da es in der Altstadt mittlerweile eskaliert - nicht nur"genehmigter" Lärm, sondern auch sexuelle Belästigung von eben denselben die Lärm machen & stehlen, wird am Montag ein Artikel in der Zeitung veröffentlicht - mit einigen Statements der Betroffenen in der Altstadt.

Die Polizei hat sogar auf die Andeutung, dass wir uns wohl selbst helfen müssten, da die Politik nicht auf unserer Seite ist, gemeint, sie würden uns verstehen.
Soweit sind wir also schon...

Würde mich auch über ein Treffen freuen, bzw sicher auch einige andere Betroffene...

MfG,
Sarah Awad
 
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 14.09.2017 um 11:33 Uhr
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Sehr geehrte Frau Awad!

Entschuldigung, dass ich auf Ihr Posting urlaubsbedingt erst jetzt reagiere. Ich weiß, dass Ihnen meine Ausführungen jetzt nicht unmittelbar helfen, aber trotzdem möchte ich zur "Angelegenheit Altstadt" kurz meine Meinung kund tun. Es gibt nicht an allen Entwicklungen, welche die Zeit mit sich mitbringt Schuldige. Die Gesellschaft verändert sich laufend und sind es diese Veränderungen und nicht das von Ihnen immer wieder ins Treffen geführte "nichts tun", welche uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Diese Entwicklungen bringen auch mitunter den Rechtstaat an seine Grenzen. Solchen Veränderungen kann - gerade in einem Rechtstaat - nicht innerhalb weniger Tage begegnet werden. Sie können sich sicher sein, dass alle Beteiligten das in ihrem Einflussbereich Liegende tun und versuchen diesen Missständen zu begegnen - nur es geht (leider) nicht von heute auf morgen.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Rizzoli
Amtsvorstand
 
Sarah-Anna  Awad
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Kommentar erstellt am: 18.09.2017 um 09:02 Uhr
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Sehr geehrter Herr Rizzoli,


Hier geht es gar nicht darum, dass der Rechtsstaat einen bestimmten Prozess durchlaufen muss, damit sich ein bestimmter Sachverhalt verändern kann.

Hier geht es um:

a) Das Verhalten der MÜG:
1) Wenn man anruft heben sie sehr selten ab, vor allem in der Nacht ist es fast unmöglich, diese zu erreichen. Sie ignorieren diesen Fakt laufend. Mehrere Personen haben dies bereits erwähnt und sie gehen nicht darauf ein.
2) Wenn man sie erreicht, hört man sehr oft wir haben keine Kapazität dafür und man müsste einfach warten. Hier muss ich jetzt lachen - es wurde an besagten Abend, wo ich sexuell belästigt wurde, erst die MÜG angerufen und da wurde gesagt es gibt keine Kapazität um zu kommen (da ging es um den Lärm der verursacht wurde und nicht um die sexuelle Belästigung.) Daraufhin habe ich die Polizei angerufen. Diese kam sofort und bestellte Verstärkung von der MÜG. innerhalb von ca. 5 Minuten waren 4! MÜG Beamte da. Komisch oder? Es gab doch keine Kapazitäten und auf einmal konnten doch 4 kommen...
3) Die Aussagen die ihre Beamten tätigen: Ich solle einfach nach Hause gehen, wenn ich eh nicht verletzt wurde und lieber weg gehen. Ich wohne in der Altstadt und "darf" sehr wohl selbst entscheiden wann/wie/wo ich auf die Strasse gehe OHNE belästigt zu werden.
Hier kann ich Ihnen gleich aufzeigen, warum sich Frauen NICHT melden wenn sie belästigt werden - weil sie NICHT ernst genommen werden. Ich muss hinnehmen, dass mich jemand belästigt und dass die MÜG sich eher drüber lustig macht als die Situation ernst zu nehmen. Für mich bedeutet dies, dass ich mich wohl auf eine Art und Weise selbstverteidigen muss, die nicht schön ausgehen kann.

Was brauchen Sie den genau, dass sich die Situation verbessern kann? Was sollen wir als Bürger*innen machen?
Leiden oder zur Selbstjustiz greifen? Ich hoffe es gibt eine bessere Lösung...

b) Diese Situation geht seit Juni/Juli so, dass sind keine Ärgernisse die innerhalb weniger Tage gelöst werden sollen (was natürlich auch ganz ehrlich sinnvoll und schön wäre, aber wir kennen den Bürokratieunsinn).

c) Es kann nicht sein, dass diese Leute laufend Sachen bewiesenermaßen! von mehreren Läden stehlen, vor die teuer renovierten Häuser pinkeln und scheißen und Touristen sowie Einheimische mit Lärm und Alkoholisierung belästigen und es gibt fast 3 Monate danach immer noch keine sinnvolle Lösung? Verstecken Sie sich nicht andauernd hinter dem Rechtsstaat. Wenn ich so etwas mache, dann bin ich schnell weg vom Fenster...

Ich lade Sie herzlich ein nachts in der Altstadt zu verweilen und dann bei solchen Situationen die MÜG als "normal" Bürger anzurufen. Mal schauen ob Sie durchkommen und ob Sie ernst genommen werden.

Wir wünschen uns nichts mehr, als dass die MÜG wirklich ernsthaft arbeiten würde und sich nicht unprofessionell über das Leiden der Einwohner*innen lustig macht. Dafür zahlen wir keine Steuern. Wir WOLLEN und MÜSSEN ernst genommen werden.
Wenn Sie in der Altstadt/Umgebung wohnen würden und jeden Tag diesen Missständen augesetzt wären würden sie auch nicht nur herum sitzen und nichts machen.

Das gute ist, dass die Zeitungen und Nachrichten bereits laufend berichten und dieser Prozess endlich ins Rollen gebracht wird.

Da Sie auch sagen, dass sie hart daran arbeiten, wäre es schön einen Einblick zu bekommen, was genau gemacht wird. Wir können leider nicht nachvollziehen was genau passiert und ich bin bereit mich zu entschuldigen (für manches - nicht für die Art wie mit sexueller Belästigung umgegangen wird bei der MÜG), wenn Sie uns aufschlüsseln was genau gemacht wird.


Mit freundlichen Grüßen,
Sarah-Anna Awad
 
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 25.09.2017 um 15:35 Uhr
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Sehr geehrte Frau Awad!

Mir ist eine Problematik bewusst und zwar, dass uns nur eine Telefonleitung bei der MÜG zur Entgegennahme von Anrufen zur Verfügung steht. Folglich kommt bei Anrufen zu "Stoßzeiten" eine Bandmeldung für die Bürgerinnen natürlich nicht gerade befriedigend ist. Die Planungen für eine Austausch der Telefonanlage im Magistrat ist bereits in Planung und sollten daher hinsichtlich der telefonischen Erreichbarkeit sich künftig eine Verbesserung ergeben.
Zum Punkt 1b darf ich Sie höflichst ersuchen, mir eine Email zu senden, an welchem Tag und ungefähr zu welcher Zeit dies gewesen ist. Diese Mail richten Sie bitte direkt an mich (elmar.rizzoli@magibk.at). Pauschale Anschuldigungen helfen uns allen nicht weiter, weil wir diesen nicht konkret nachgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Rizzoli
 
Dr. Wolfgang Rob
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Kommentar erstellt am: 26.09.2017 um 12:14 Uhr
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Sehr geehrter Herr Rizzoli,

das Problem mit Ihrer Telefonanlage ist mindestens (!) seit dem 12.07.2016 (!) bekannt (vergleiche auch Ihre Antwort: https://www.buergermeldungen.com/Innsbruck/Buergermeldungen/MUeG-Laerm-Veranstaltungen/Extreme-naechtliche-Laermbelaestigung-Behoerden-unerreichbar).

Über ein Jahr später hat sich daran ganz offenbar NICHTS verbessert, wie ich Ihrer aktuellen Antwort, aber auch den Erfahrungen von Frau Awad ebenso wie meinen entnehme.

Schon vor über 30 Jahren war es jedem mir bekannten Telefonunternehmen (Post, Siemens, Alcatel...) offenbar möglich, binnen weniger Tage einen Telefonanschluss mit mehreren Nebenstellen zu installieren. Da muss doch die Frage erlaubt sein, wie wichtig werden in Ihrer Dienststelle eigentlich die Nöte der Bürger genommen, wenn es bei Ihnen selbst nach (mindestens) über einem Jahr noch keine verbesserte Telefonanlage gibt und der Kontakt immer wieder daran scheitert?

Ich persönlich halte die Trennung von Polizei und MÜG an sich für wenig glücklich und schon gar nicht für bürgerfreundlich. Zumal die Polizei zwar im Regelfall problemlos erreichbar ist, sich aber oftmals mit Verweis auf die MÜG für unzuständig erklärt. Und versucht man die MÜG dann zu erreichen, siehe den Beitrag von beispielsweise Frau Awad... dem Bürger geht es da, wie dem Buchbinder "Wanninger", falls sie diesen Geschichte kennen sollten.

Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass Verantwortlichkeiten für die Sicherheit und das Ruhebedürfnis der Bürger nur noch hin- und hergeschoben werden und der hier wohnende Bürger selbst dabei auf der Strecke bleibt bzw. so lange hin- und hergeschickt wird, bis er mürbe wird und schlicht aufgibt... Interessiert das die Innsbrucker Stadtregierung? Ganz offensichtlich und völlig unverständlicher Weise überhaupt nicht.

Man gibt mit lockerer Hand aber-Millionen Euro für Prestigeprojekte aus, die objektiv nur wenige Ortsansässige interessieren oder sogar vielfach abgelehnt werden - aber für Sicherheit und Gesundheit der lokalen Bevölkerung fehlt es dann plötzlich am Geld... sogar für eine simple und taugliche Telefonanlage...

Ich bin der Letzte, der meint, "früher war alles besser"... ganz bestimmt nicht. Aber zu Zeiten, als die Polizei noch in Form von zu Fuß patrouillierenden Beamten STÄNDIG in der Stadt präsent und SICHTBAR war (und nicht nur ab und an mal mit dem Auto durchfuhr), war es hinsichtlich der Sicherheit, der Freiheit von pöbelnden, von überall urinierenden und kotenden Personen, der Freiheit vor sexuellen Übergriffen und unbotmäßiger Lärmerzeugung in der Tat um VIELES besser. Ich habe hier schon gelebt, als es noch keine Fußgängerzonen gab... und was die erwähnten Kritikpunkte betrifft, war es damals um VIELES besser, im Zentrum zu wohnen.

Der damalige Verkehrslärm war lächerlich im Vergleich zu dem, was sich heute im Zentrum an irrwitzigen Lärmerzeugern abspielt. Damals kam auch kein Mensch auf die Idee, in Hauseingänge zu urinieren oder zu koten... aggressive Werber für welche Organisationen auch immer wären sofort entfernt worden... und sexuelle Übergriffe gab es praktisch nicht, ebenso wenig wie andere ernsthafte Bedrohungen von Mitbürgern. Zu jenen Zeiten haben Polizeibeamte vor Ort sehr rasch und völlig rechtskonform sofort eingreifen können und das auch getan!

Es liegt auch überhaupt nicht an fehlenden Gesetzen die durchaus zu Recht bestehen und das Alles "von Gesetzes wegen" abstellen könnten. Das lasse ich so nicht gelten. Am Mangel an eindeutigen Gesetzen liegt es nicht.

Es liegt an der fehlenden, permanenten Kontrolle, wie das früher einmal selbstverständlich war. Bis der Bürger überhaupt endlich einmal die jeweils zuständige Behörde kontaktieren konnte und, wenn er sie denn endlich gefunden hat, wenn sie den auch erreichbar war (Telefonanlage!) diese überhaupt tätig wird, ist die Situation längst "gelaufen". Die Täter längst über "alle Berge"...


Ich halte an meinen Ansichten fest: Die Trennung von Polizei und MÜG hat die Sicherheit und die Lebensqualität in der Innenstadt WESENTLICH verschlechtert.

Ich kenne das Leben in der Innenstadt nun wirklich lange genug, mit und ohne Trennung von Polizei und MÜG. Das Abziehen ständig sichtbarer Polizeibeamten hat zu einer Art "Anarchie" im Zentrum geführt... im Wissen der Täter, dass die Behörden, wann auch immer, praktisch immer zu spät kommen. Wenn sie denn überhaupt kommen... wenn denn der Bürger überhaupt gerade die anlassgemäße richtige Telefonnummer herausfinden konnte... und dort die Telefonanlage auch zufällig - der Regelfall ist es leider nicht - gerade erreichbar war... UND, selbst wenn man die Telefonnummer erreichen konnte, als Bürger überhaupt ernst genommen wird (siehe auch Beitrag von Frau Awad).

Es ist "bezeichnend" dass die Stadt nahezu endlos Geld für die Kontrolle von Falschparkern, selbst an völlig unkritischen Stellen, zu haben scheint, wie man tagtäglich in der Stadt beobachten kann, ... aber nahezu nichts für die Sicherheit und Unversehrtheit der Bürger übrig zu haben scheint. Da scheint mir doch die Verhältnismäßigkeit völlig ausser "Tritt" geraten zu sein.

Ich möchte sie daher als Amtsvorstand, der ja in der Behördenhierarchie keineswegs ein "Niemand" ist, in aller Höflichkeit, aber auch mit Nachdruck dazu auffordern, aktiv und unverzüglich für eine Verbesserung der gesamten Innenstadt-Situation im Sinne der dort wohnenden Bevölkerung, einzutreten. Es ist deutlich nach "12"...

Mit höflichen Grüßen,

Dr. Wolfgang Rob























 
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 26.09.2017 um 20:33 Uhr
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Sehr geehrter Herr Dr. Rob!

Ich kann Ihren Ausführungen nicht zur Gänze folgen. Es kam in der Vergangenheit zu keiner Teilung der Kompetenzen zwischen Polizei und MÜG. Es gibt zwar Rechtsbereiche, welche von beiden Organisationen vollzogen werden, es gibt aber eben auch Bereiche, in welchen ein Einschreiten der Polizei verfassungsrechtlich in der 2. Republik nie möglich war. Dazu zählen ortspolizeiliche Verordnungen wie das Alkoholverbot oder die Parkordnung. Im Bereich der Lärmschutzverordnung stehen nur den städtischen Organen Zwangsmaßnahmen wie Platzverweis oder Abnahme von lärmerregenden Gegenständen zu. Vor Einrichtung der MÜG konnten die angeführten Bereiche gar nicht vollzogen werden. Letzteres ist auch in der Vergangenheit sicherlich nicht so aufgefallen, weil die Belästigungen sich in einem kleinerem Rahmen bewegten. Die Einrichtung der MÜG bedeutete zudem eine Entlastung der Polizei. Im Jahr 2016 wurden von den Mitarbeiterinnen der MÜG mehr als 13.000 Einsätze aufgrund von Anrufen der BürgerInnen der Stadt Innsbruck durchgeführt.

Sehr geehrte Frau Awad!

Vielleicht können Sie doch das genaue Datum des von Ihnen zuletzt geschilderten Vorfalles genannt werden. Ich habe mir die Einsatzprotokolle , in welchen Sie als Anruferin angeführt sind, angesehen. Mit Ausnahme eines Falles waren die Streifen durchschnittlich in 7 Minuten vor Ort, einmal dauerte es aufgrund anderer Einsätze 22 Minuten.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Rizzoli
 
Anita Reichegger
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Kommentar erstellt am: 04.10.2017 um 16:27 Uhr
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Wenn hier immer wieder die Kompetenz zwischen Polizei und MÜG hin und her geschoben wird, darf man doch mal festhalten, dass das, was die hier vieldiskutierten "Altstadtstörer" machen, ganz klar gegen vorhandene GESETZE - nicht Stadtverordnungen o.ä. - verstößt und somit weder eine Nächtigungsverbot in der Altstadt (oder sonst wo) noch eine Lärmschutzverordnung noch irgendetwas in der Art gebraucht wird. Es geht um strafrechtlich relevante Vergehen lt. StGB, und hier gibt es keinerlei Zweifel, wer zuständig ist und dass man überhaupt einschreiten darf. Wie Herr Dr. Rob schon des Öfteren sagte, Gesetze (und Verordnungen nebenbei bemerkt) wären vorhanden, man müsste sie "nur" exekutieren.

Sich immer über den "trägen Rechtsstaat" zu Ausreden verhelfen zu wollen, zieht langsam einfach nicht mehr.

Und mal ehrlich, wenn man die "Unruhestifter" aus der Altstadt verbannt - von mir aus mittels Nächtigungsverbot (das sowieso wieder nicht kommen wird) -, dann verlagert sich das Problem eben in die unmittelbar angrenzenden Stadtteile. Was natürlich VIEL BESSER ist.

Das ist genau wie mit dem sonstigen Lärmgefüge in dieser Stadt... ja ist halt so, kann man nichts machen. Und warum ist das so? Weil sich niemand zuständig fühlt und sich niemand in irgendeiner Art und Weise positionieren möchte, nicht seitens der Politik, nicht seitens der MÜG, nicht seitens des Stadtpolizeikommandos... man könnte ja irgendjemanden auf den Schlips treten, um Gottes Willen. Da negieren wir doch lieber all die Probleme und das Ungemach, das die Innsbruckerinnen und Innsbrucker mittlerweile eben nicht mehr immer mit Gleichmut ertragen. Und wenn sich dann mal jemand beschwert... ja mei, stellen wir uns entweder taub oder tot oder reden uns raus, weil es ist ja sowieso jemand anderer schuld (im Zweifel halt dann der Bürger, wie der Herr Stadtpolizeikommandant ja in seiner "Stellungnahme" zum Zeitungsartikel unmissverständlich zum Ausdruck gebracht hat).

 
Dr. Wolfgang Rob
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Kommentar erstellt am: 26.09.2017 um 12:45 Uhr
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Liebe Frau Awad,

ich denke, was Hr. Rizzoli meint, ist, dass Sie Datum und Uhrzeit ihrer Erfahrungen angeben, um ihm eine konkrete Möglichkeit der Nachverfolgung der Ereignisse zu ermöglichen. Wobei ich trotzdem, angesichts der offenbar völlig veralteten Telefonanlage, so meine Zweifel habe, ob das real wesentlich weiter helfen würde...

So, wie die aktuelle behördliche Situation derzeit ist, dürfen wir nicht erwarten, dass die Behörden ohne ganz präzise Angaben, wann was (nicht) passiert ist, uns überhaupt Ernst nehmen. Dass die Behörden nichts von sich aus aktiv tut, die Situation im Zentrum zu verbessern, haben wir alle hinlänglich seit vielen Jahren erlebt. Und durch die Splittung der Behörden ist es noch viel, viel schwieriger geworden, überhaupt den "passenden" Ansprechpartner zu finden, wenn denn deren Telefonanlage dann überhaupt mal erreichbar ist... ein Schelm, der dahinter Absicht vermutet...

Die Stadtregierung gibt mit lockerer Hand aber-Millionen Euro für vermeintliche Prestigeprojekte aus, die kaum jemand will... aber nahezu nichts für Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung - das sollte zu denken geben... spätestens bei der nächsten Wahl...

Ich meine nach wie vor, wir sollten uns als direkt Betroffene zusammen tun, um alle aktuellen Missstände besser bekämpfen zu können. So lange jeder für sich kämpft, fürchte ich, wird sich gar nichts ändern.

Mit besten Grüßen,
Dr. Wolfgang Rob


 
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 04.10.2017 um 15:21 Uhr
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Sehr geehrte Frau Awad!

Ich habe recherchiert. Kann es sein, dass Sie den 30.08.2017 meinen?

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Rizzoli
 
Sarah-Anna  Awad
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Kommentar erstellt am: 04.10.2017 um 16:11 Uhr
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Sehr geehrter Herr Rizzoli,


tut mir Leid für die verspätete Antwort - ich bin seit einiger Zeit im Ausland, mit schlechtem Internet Zugang.

Ich denke es war die Nacht vom 30. auf den 31. August. In derselben Nacht wurde mehrmals bei der MÜG angerufen (von NachbarInnen und einem Gastronom). Meine Mutter hat bei Ihnen angerufen und wurde abgewiesen - daraufhin wollte ich ihr helfen und habe versucht mit den Ruhestörern selbst zu reden - daraufhin wurde ich belästigt und deshalb habe ich mich an die Polizei gewandt, da es ja hieß die MÜG hat keine Ressourcen für die Ruhestörer...

Ich möchte die MÜG hier nicht generalisieren und alle Mitarbeiter*innen in einen Topf werfen.
Aber es gibt definitiv Verbesserungspotential. Die Idee der MÜG finde ich ja nicht schlecht, aber die Umsetzung funktioniert einfach für uns Bürger*innen schlecht...
Da wird laufend berichtet, dass die Telefonleitung nicht gut funktioniert und Ihnen ist dieses Problem bewusst, aber es wird ewig nicht geändert? Inwiefern kann die MÜG dann ihrer Tätigkeit ordentlich nachkommen, wenn die Anrufe gar nicht angenommen werden können?

Aber es freut mich sehr, dass das Thema endlich in Angriff genommen wurde. Hoffentlich läuft das mittlerweile besser.

Auf b und c hätte ich noch gerne eine Antwort. Inwiefern die Aussage es geht nicht von einem Tag auf den anderen in einem Rechtsstaat und die Tatsache dass die ganzen "Untaten" mehrere Monate schon andauern zusammenhängen.

Da läuft einfach etwas falsch, wenn wir nicht mehr schlafen können und keine Unterstützung vom Staat möglich ist, finden Sie nicht? (das nur als ein Beispiel)

Mit lieben Grüßen,
Sarah-Anna Awad
 
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 18.10.2017 um 15:05 Uhr
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Sehr geehrte Frau Awad!

Ich habe mir jetzt die Sache angesehen und auch die elektronischen Aufzeichnungen überprüft. Es sind an diesem besagten Abend zwei Anrufe in kurzer Folge bei uns eingegangen. Der zweite war jener von Ihnen und erfolgte um 21.52 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt haben Sie auch - wie von Ihnen angeführt - von unserem Mitarbeiter die Auskunft bekommen, dass in diesem Augenblick alle Streifen bei Einsätzen und gebunden seien und ein Eintreffen der Streife sich verzögern könnte. Da die Amtshandlung einer der beiden Streifen im Bereich der Markthalle kurze Zeit später beendet werden konnte, fuhr diese Streife sofort in die Herzog-Friedrich-Straße und traf dort um 21.59 Uhr, also sieben Minuten nach Anruf ein. Dies erfolgte aufgrund Ihres Anrufes und nicht über Veranlassung der Polizei. Die zweite Streife der MÜG kam aufgrund der Erstmeldung über mehrere lärmende Personen, welche durch unsere Streife abgesetzt worden ist, zur Unterstützung. Aus den Aufzeichnungen geht nicht hervor, ob die ebenfalls beteiligte Polizeistreife aufgrund eines Anrufes oder zufällig an der Örtlichkeit vorbeikam. Der Lärmverursacher wurde jedenfalls in diesem Fall durch die Polizei vorübergehend festgenommen und wir haben die entsprechenden Verwaltungsstrafverfahren durchgeführt.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Rizzoli
 
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