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Funktionelle Verbesserung der Haltestelle Fürstenweg II

Meldungsnummer 19/2017
Erstellt am 10.01.2017 um 23:08 Uhr
Kategorie Radfahrer, Fußgänger
Standort Fürstenweg
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 1 Kommentar
Erledigt am 24.01.2017
Dauer 13 Tage
BESCHREIBUNG
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Zur Feststellung: "Haltestelle "Fürstenweg 5": Diese Haltestelle wird auch von der IVB-Linie "J" angefahren, die in der Folge über die Universitätsbrücke in Richtung stadteinwärts geführt wird. Bei einer Verlegung dieser Haltestelle nach Westen zum Rösslsteig wäre diese Relation nicht mehr möglich."

Versehentlich wurde dieser Thread geschlossen, wohl in der Meinung er sei erledigt. Aber erledigt ist nicht, was nicht gelöst wird.

Sehr geehrter Herr Krainer,
mir war nicht bewusst dass die Linie J nicht bloß für die Dauer der Riedgassensanierung so beibehalten wird.

Was man in jedem Fall dann tun müsste: Die Übergangszeiten, die in diesem Knoten im Fahrplanmodell eingetragen sind wirken ziemlich eng bemessen. In der Relation Amras Hötting (also 3 / A, Umstieg Fürstenwege) habe ich es bis dato zweimal exakt nach Fahrplanauskunft probiert. Es ging. Aber nur mit Laufen und bei Rot über die Kreuzung.

Ich benutze diese Relation aufgrund der Erfahrungen, die ich persönlich gemacht habe nicht, auch wenn sie mir die Fahrplanauskunft empfiehlt. Ich habe gerade kürzlich aber einen Freund in die Falle tappen sehen (Bus versäumt mangels Kenntnis von der verstreuten Lage der Haltestellen, wer sieht in Eile schon den Lageplan im Wartehäuschen genau an). Der kam dann mit dem Auto, weil er wieder für einige Zeit vom ÖV vergrault wurde.

Als auch-ÖV-Nutzer weiß ich natürlich, dass eine Fahrt mit dem ÖV bei allen Verbesserungen die schon passiert sind, noch immer eine Tourenplanung erfordert, die der im Hochgebirge nicht unähnlich ist.

Als z.T. involvierte Planer weiß ich, dass die Stadt Innsbruck 2005-2007 als die Vorplanungen der Regionalbahn abliefen noch die falschen Planungsprioritäten hatte (Auto, dann lang nichts und ganz am Schluss Umweltverbund) und auch heute noch die Widerstände einmal was vernünftiges machen zu können erstaunlich hoch sind (ein Lob hier: Die Radwegebrücken Innsteg und Karwendelbrücke, die lange Jahre „unmöglich“ waren).

Angenommen die Stadt würde wirklich daran glauben dass sie mit dem ÖV auch eine Verkehrsverlagerung erzielen kann, würde sie auch klare Prioritäten setzen – sei es mit eigenen vom IV getrennten Gleistrassen, sei es mit Vorrang des ÖV an Kreuzungen, sei es mit Grünanlagen statt IV-Fahrspuren, sei es mit Haltestellen die praktisch für die Fußgänger liegen, auch wen damit für den Autoverkehr Umwege entstehen oder Abbiegerelationen ersatzlos entfallen. Nun weiß ich zwar dass viele im Busch sein soll. Nur glaub ich langsam, dass das alles auch nur Opium ist, um die Experten zu beruhigen, die ja wüssten, welche Prioritäten zu setzen wären; allein was hilft´s, wenn sich die Politik nicht drübertraut.

Um zurückzukommen zu den Haltestellen:
Auch wenn ihre Argumente ganz plausibel klingen, so weiß ich doch aus eigener Anwendung (regelmäßiger Schwimmbadbesucher), dass ein Nutzen einer Haltestelle, an der dann alle ungefähr in die gleich Richtung fahrenden ÖV-Mittel nah beieinander halten höher ist. Insofern wäre eine Haltestelle von 3,O (künftige Regionalbahn), R nebeneinander hier nicht so abwegig, zumal keine weitere Verknüpfung auf kurzem Wege (ohne Straßenquerungen) dieser drei Linien existiert.
Auch die Vorverlegung der Haltestelle der Linie A würde gehen, indem man ihre eine Linksabbiegephase in der Art gewährt, wie z.B. der Linie W am Marktplatz beim Wenden.
Und wenn das geht, dann ginge es sogar die Line A stadteinwärts am Steig von 3-O-R halten zu lassen, da man eine ähnliche Phase auch ostwärts einbauen kann. Dann ist die ganze Anlage noch kompakter und man muss nur in Richtung Hötting zwei Straßenbreiten queren. Man darf nicht vergesse: Im schnitt verhält sich einen Bus (von der straßenbahn red ich noch gar nicht) zu einem Auto (jeweils durchschnittliche Besetzung angenommen) wie ca. 30 / 2. Wenn man also z.B. 50% Leistungverlust beim PKW-Verkehr zugunsten des ÖV hervorruft, so hebt sich bei diesen Größenverhältnissen die Lesitungsfähigkeit der Kreuzung tatsächlich um das 15-fache.

Ich nehme also zur Kenntnis, dass man nicht kann, weil man genaugenommen nicht will, da eben die Prioritäten doch noch (oder wieder?) andere sind.
KOMMENTARE
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 24.01.2017 um 13:56 Uhr
Titel: AW: Funktionelle Verbesserung der Haltestelle Fürstenweg II
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Sehr geehrter Herr Schönherr,
vielen Dank für Ihren Vorschlag!
In der Beantwortung Ihrer Bürgermeldung 9/2017 habe ich die mir bekannten Gründe für die Beibehaltung der Haltestellen dargelegt.
Da eine Neufestsetzung von Haltestellen auf Antrag des betroffenen Verkehrsunternehmens, in diesem Fall der IVB erfolgt, werden Ihre Anregungen an diese weitergeleitet.
Freundliche Grüße
Helmut Krainer
Fuß- und Radkoordinator
 
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