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Einfach nur ruhig schlafen

Verfasst von Daniela Tackner
Meldungsnummer 252/2014
Erstellt am 15.07.2014 um 13:42 Uhr
Kategorie Sonstiges
Standort Ing.-Etzel-Straße
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 2 Kommentare
Erledigt am 19.04.2017
Dauer 1008 Tage
BESCHREIBUNG
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Weshalb sind die Betreiber der Lokale in der sogenannten „Bogenmeile“ (Ing.-Etzel-Straße) nicht haftbar für die Nachtruhe der Anrainer wie jeder andere Staatsbürger auch? Eine große Konzentration von Lokalen auf engstem Raum schafft Lärm und Gewalt.
Eingeschlagene Schaufensterscheiben, verdreckte Straßen, zerkratzte Autos, zerstörtes Eigentum - Vandalen, die vor allem an den Wochenenden in der Nacht in unserer Straße eine Spur der Verwüstung ziehen, Gastronomen, Geschäftsleute und vor allem uns Anrainer an den Rand der Verzweiflung bringen.
Während sich die einen lautstark bis zum Morgengrauen vergnügen – in wärmeren Jahreszeiten auch sitzend auf den Gehsteigen – wollen die anderen – nämlich wir, die Anrainer einfach nur schlafen.
Zwei besonders extreme Beispiele:
Im Lokal „Flash Party Club“, Ing.-Etzel-Straße/Bogen 25, dröhnt speziell an den Wochenenden der elektronische Bass derart laut, dass an Schlaf gar nicht zu denken ist. Welche Voraussetzungen braucht es, um eine Langzeitlärmmessung zu beantragen? Egal ob bei geschlossener oder geöffneter Lokaltür, hier kann kein Anrainer mehr ruhig schlafen. Was denken sich die Besucher, die nach Mitternacht vor den Lokalen stehen, rauchen und sich lautstark unterhalten? Wo bleibt das Recht auf Schlaf? Nicht schlafen zu dürfen ist eine anerkannte Foltermethode.
Das Lokal „Lounge Club Zero“ öffnet an Wochenenden erst um Mitternacht und schließt offiziell um 8 Uhr früh! Am frühen Morgen bzw. am Vormittag kommen die angeheiterten, meist betrunkenen Menschen aus dem Lokal. Dann schreien, streiten, diskutieren und singen die oft aggressiven Besucher lautstark vor unserem Wohnhaus. Viele lassen ihrer Zerstörungswut freien Lauf. Die zahlreichen Vandalenakte bei angrenzenden Gewerbebetrieben (z.B. Glaserei Jakubitzka) und an parkenden Autos sind Relikt dieser Auswüchse.
Und ganz nebenbei (!) haben auch mehrere Taxis vor dem Lokal einen neuen lukrativen Standplatz entdeckt. Bei laufendem Motor -- natürlich „nur“ in der kalten Jahreszeit -- wird auf Fahrgäste gewartet. Dieses Szenario und weitere Auswüchse detailliert zu beschreiben erspare ich Ihnen.
Ich denke, die Polizeiinspektion in Saggen kennt die anhaltenden gewalttätigen Ausschreitungen und rückt wiederholt zu Einsätzen aus. Aber das schreckt offensichtlich niemanden ab.
Wer nimmt hier Rücksicht auf die Menschen, die schon jahrelang hier wohnen und diesem Martyrium ausgesetzt sind? Wo bleibt die Lebensqualität in der Stadt? Wo bleibt das Recht auf Ruhe und Schlaf?
Diese unerträgliche Situation wurde in den letzten Jahren immer wieder von lokalen Medien aufgegriffen, von einigen wenigen Politikern angesprochen. Doch letztlich ist, bis auf 4 installierte Überwachungskameras im südlichen Teil der Ing.-Etzel-Straße, nichts geschehen.
Müssen wir einen Schritt weiter gehen, uns an die ORF-Fernsehsendung „Volksanwalt“ wenden und weitere Medien einschalten, um endlich effektive Hilfe zu bekommen?
Im Namen der zahlreichen Anrainer der Ing.-Etzel-Straße,
Daniela Tackner

KOMMENTARE
Elmar Rizzoli
Elmar Rizzoli
Kommentar erstellt am: 15.07.2014 um 15:09 Uhr
Titel: AW: Einfach nur ruhig schlafen
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Sehr geehrte Frau Tackner!

Ich habe mir erlaubt, Ihre Meldung an das zuständige Referat "Gewerbe- und Anlagenrecht" weiterzuleiten. Mein Kollege Mag. Rath wird sich ehestmöglich bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Rizzoli
Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen
 
Christian Rath
Christian Rath
Kommentar erstellt am: 16.07.2014 um 11:06 Uhr
Titel: AW: Einfach nur ruhig schlafen
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Sehr geehrte Frau Tackner,

Eine Überprüfung der von Ihnen genannten Lokale und weitere stichprobenartige Kontrollen werden von mir veranlasst.
Weiters werden nach Rücksprache mit dem Referat Straßenverkehr und Straßenrecht auch Kontrollen im Hinblick
auf nicht genehmigte Taxistandplätze durchgeführt.

Anmerken darf ich, dass wir als Gewerbebehörde von Gesetzes wegen auf die Kontrolle der unmittelbaren Auswirkungen von Gewerbebetrieben beschränkt sind. Etwaige Schäden, welche von Personen auf dem Heimweg von Lokalen angerichtet werden, können nicht den Gewerbebtreibenden bzw. den Gewerbebetrieben zugerechnet werden (Zuständigkeit Polizei). Gerne leite ich Ihr Schreiben an die Landespolizeidirektion Innsbruck als Anregung für verstärkte Kontrollen in den Morgenstunden weiter.

Im Hinblick auf eine etwaige Lärmmessung bzw. Hörprobe, werde ich mich mit Ihnen, unter der von Ihnen angegebenen Mailadresse, nach Durchführung der Kontrollen persönlich in Kontakt setzen

Freundliche Grüße
Christian Rath
Referat Gewerbe und Betriebsanlagen
 
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