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Gleiskörper wird permanent von Individualverkehr befahren - Unfallgefahr, Behinderung des öV

Verfasst von Manni Schneiderbauer
Meldungsnummer 124/2014
Erstellt am 24.03.2014 um 23:41 Uhr
Kategorie Sonstiges
Standort Höttinger Au
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 7 Kommentare
Erledigt am 31.03.2014
Dauer 6 Tage
BESCHREIBUNG
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die neu gebaute Straßenbahnstrecke in der Höttinger Au, im Detail geht es hier um den Abschnitt zwischen den Knoten Fürstenweg und Layrstraße, ist nur mit einer Sperrlinie gegen Befahren durch den Individualverkehr "abgesichert".

Infolgedessen wird der Gleiskörper ständig illegal längs befahren und die Straßenbahnen und Busse vor allem zu Stoßzeiten häufig massiv behindert. Auch gefährliche Situationen sind dort an der Tagesordnung.

Die ersten zwei Bilder der angehängten Collage zeigen exemplarisch einen Unfall, der heute, am 24.3.2014, dort passiert ist. Ein Taxilenker hat die öV-Spur unerlaubt befahren und ist dabei von einem Bus gerammt worden. In weiterer Folge verspäteten sich die nachfolgenden Straßenbahnen der Linie 3, da der Gleiskörper rund 45 Minuten lang blockiert war.

Die restlichen Bilder sind nur ein Auszug aus dem vorhandenen Fundus, sie zeigen PKW, Motorräder und Fahrräder auf dem Gleiskörper. Diese öV-Spur wird täglich mehrere hundert Male unerlaubt längs befahren, solche Bilder können jeden Tag gemacht werden.

Nun ist man sich ja magistratsintern und politisch, wie mir bekannt ist, durchaus einig, dass die nicht baulich vom iV getrennten Neubaustrecken wie diese Fehlkonstruktionen sind, und das in Zukunft besser gemacht werden soll. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch hier nachgebessert werden muss. Es kann nicht sein, dass dem Druck des iV, insbesondere des mIV nachgegeben wird und diese Zustände einfach zu Lasten des öV toleriert werden! Die Straßenbahn muss schnell und störungsfrei vorankommen, insbesodere wenn später hier die Tramlinie O und die "Regionalbahn" verkehren, und die Stadt Innsbruck muss mit geeigneten Maßnahmen dafür sorgen, dass die Gleiskörper auch bei starkem mIV freigehalten werden, wenn die vorhandene Markierung nicht ausreicht. Und das tut sie eben leider nicht.

Das Bundesgesetzblatt Straßenbahnverordnung 1999 sagt in §15 Abs. 5:
"Die Streckenführung muß auf eigenen Bahnkörpern oder selbständigen Gleiskörpern erfolgen, wenn die jeweilige Straßenraumnutzung und städtebaulichen Rahmenbedingungen dies zulassen."

Die städtebaulichen Rahmenbedingungen hätten dies hier zweifellos zugelassen, entsprechende Vorplanungen des Planungsbüros ILF existierten ja. Nun haben wir allerdings den straßenbündigen Gleiskörper mit Busmitbenützung. Ein ähnlicher Effekt wie durch bauliche Abtrennung wäre durch nachträglich zu installierende Leitschwellen zu erzielen, wie sie ja bereits in der Brunecker Straße installiert wurden.

Die "RVS 2.4 Optimierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) 02.03.11" sagt zur Abtrennung des Gleiskörpers mittels Bodenmarkierung in Punkt 5.2.2.3:
"Sperrflächen und Sperrlinien (...) dienen der Freihaltung straßenbündiger Gleiskörper und können angewendet werden, wenn eine Abtrennung des Gleiskörpers mittels Schwellen nicht möglich ist. (...)
Das kann so interpretiert werden, dass die in Innsbruck als Standard gehandhabte Abtrennung mittels Bodenmarkierung eigentlich nur zweite Wahl und eine Ersatzmaßnahme ist.

Zu Leitschwellen sagt die RVS in 5.2.2.1:
Nicht überfahrbare Schwellen (...) dienen der Freihaltung straßenbündiger Gleiskörper und können angewendet werden, wenn die Errichtung eines eigenen Bahnkörpers oder eines eigenen Gleiskörpers nicht möglich ist / (...) / ohne Schwellen der Lichtraum der Straßenbahn nicht zufriedenstellend freigehalten werden kann (z.B. hohes Individualverkehrsaufkommen, Staugefahr) / (...) / starke flächenhafte Fußgängerquerungen nicht auftreten, (...)

Ich ersuche Verkehrsmanagement und/oder Straßenbetrieb um Stellungnahmen, welche Maßnahmen hier getroffen werden. Falls Leitschwellen nicht in Frage kommen, ersuche ich um die Nennung von Alternativen, wie z.B. reflektierende Markierungsknöpfe, deutlichere Beschilderung oder flächige Farbmarkierungen.
Weiterhin tatenlos zusehen oder gelegentliche Polizeikontrollen sind jedenfalls zu wenig.

Manni Schneiderbauer,
Arbeitsgemeinschaft Innsbrucker Nahverkehr

KOMMENTARE
Robert Plhak
Robert Plhak
Kommentar erstellt am: 25.03.2014 um 14:37 Uhr
Titel: AW: Gleiskörper wird permanent von Individualverkehr befahren - Unfallgefahr, Behinderung des öV
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Ganz ehrlich, bevor ich 5-6 Grünphasen (Rechts abbiegend Richtung Klinik) ungenutzt verstreichen lasse weil es Richtung Mariahilf staut, würde ich auch spätestens ab der Haltestelle Fürstenweg auf die rechte Spur wechseln. Vorausgesetzt es wird kein/e Bus/Straßenbahn an der Einfahrt in die Haltestelle gehindert.
 
Manni Schneiderbauer
Manni Schneiderbauer
Kommentar erstellt am: 25.03.2014 um 14:57 Uhr
Titel: AW: Gleiskörper wird permanent von Individualverkehr befahren - Unfallgefahr, Behinderung des öV
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Eben. Die aufgemalte Sperrlinie verleitet dazu, sie bei "Bedarf" zu ignorieren, und genau das passiert die ganze Zeit, und genau deswegen gehören dort Leitschwellen hin. Eine abgetrennte öV-Spur und besonders ein Gleiskörper muss für den restlichen Verkehr tabu sein, zumal dort 40 Tonnen schwere Straßenbahnen mit bis zu 50 km/h durchfahren, was im Rückspiegel vielleicht nicht rechtzeitig erkennbar ist.
 
Eva Stadlmair
Eva Stadlmair
Kommentar erstellt am: 26.03.2014 um 13:25 Uhr
Titel: AW: Gleiskörper wird permanent von Individualverkehr befahren - Unfallgefahr, Behinderung des öV
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Sehr geehrter Herr Schneiderbauer,
wir prüfen die Zuständigkeit und melden uns wieder, sobald wir Näheres wissen.
Mit besten Grüßen
Eva Stadlmair
Stadtmagistrat Innsbruck
Bürgerservice
 
Eva Stadlmair
Eva Stadlmair
Kommentar erstellt am: 28.03.2014 um 13:33 Uhr
Titel: AW: Gleiskörper wird permanent von Individualverkehr befahren - Unfallgefahr, Behinderung des öV
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Ich habe Ihre Meldung an den zuständigen Amtsvorstand DI Dr. Reinhard Fischer, Amt für Verkehrsplanung, Tel. Nr. 0512 / 5360-5156, post.verkehrsplanung@innsbruck.gv.at, weiter geleitet. Er wird mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
Mit besten Grüßen
Eva Stadlmair
Stadtmagistrat Innsbruck
Bürgerservice

 
Jasmin Greiner
Jasmin Greiner
Kommentar erstellt am: 31.03.2014 um 08:45 Uhr
Titel: AW: Gleiskörper wird permanent von Individualverkehr befahren - Unfallgefahr, Behinderung des öV
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Sehr geehrter Herr Schneiderbauer,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Gerne leiten wir Ihr Anliegen an einen zuständigen Sachbearbeiter weiter.
Wir müssen dazu mehrere Dienststellen kontaktieren und melden uns anschließend bei Ihnen.

Freundliche Grüße

Jasmin Greiner
Verkehrsplanung
 
Michael Kaufmann
Michael Kaufmann
Kommentar erstellt am: 31.03.2014 um 11:18 Uhr
Titel: AW: AW: Gleiskörper wird permanent von Individualverkehr befahren - Unfallgefahr, Behinderung des öV
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Sehr geehrter Herr Schneiderbauer,

danke für die Information.
Wegen des fehlenden Straßenraums sind hier keine weiteren baulichen Maßnahmen geplant. Die Polizei wurde gebeten, verstärkte Kontrollen auf Einhaltung der Regelung durchzuführen.
Unser Hauptaugenmerk liegt derzeit bei den Neubaustrecken der Regional- / Straßenbahn. Hier versuchen wir bauliche Maßnahmen einzuarbeiten, um so missbräuchliche Verwendungen verhindern zu können.

Freundliche Grüße,

Michael Kaufmann
Verkehrsmanagement

 
Manni Schneiderbauer
Manni Schneiderbauer
Kommentar erstellt am: 09.04.2014 um 11:14 Uhr
Titel: AW: Gleiskörper wird permanent von Individualverkehr befahren - Unfallgefahr, Behinderung des öV
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S.g. Herr Kaufmann,

danke, ist zur Kenntnis genommen.

Freundliche Grüße,
Manni Schneiderbauer
 
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