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Salzstreuung

Meldungsnummer 44/2016
Erstellt am 04.02.2016 um 11:00 Uhr
Kategorie Straßenreinigung
Standort Fennerstraße
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 2 Kommentare
Erledigt am 04.02.2016
Dauer 5 Stunden
BESCHREIBUNG
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Ist es wirklich notwendig, dass, kaum wenn 1 cm Schnee liegt (z.B. heute Fennerstraße, Reichenauerstraße), sofort tonnenweise Salz aufgetragen wird? Dieses Salz kann doch nicht gut für die Umwelt, Straßen, Wege sein. In Kanada z.B. ist Salz NUR auf den Autobahnen erlaubt. Die denken schon weiter. Nicht nur an die Umwelt, sondern auch an die unnötigen Kosten, die uns Bürger dadurch entstehen. Hier sollte mal drüber nachgedacht werden.
Es ist nun mal Winter und da kann man halt nicht mit glatten Schuhen gehen. Was hat man früher gemacht, als es noch meterhohen Schnee gab.
KOMMENTARE
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 04.02.2016 um 16:35 Uhr
Titel: AW: Salzstreuung
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Sehr geehrter Herr Petz,

vielen Dank für ihre Anregung.

Die Schwierigkeit im Winterdienst besteht darin, einen Kompromiss zwischen Verkehrssicherheit auf der einen Seite und Wirtschaftlichkeit bzw. Umweltschutz auf der anderen Seite zu finden. Die Aufgabe des Straßenerhalters besteht unter anderem darin, die Straßen in einem solchen Zustand zu erhalten, dass sie von allen Straßenbenützern ohne Gefahr benutzt werden können. Das bedeutet auch, dass derjenige der für den ordnungsgemäßen Zustand des Weges verantwortlich ist, auch für den Schaden, sei es ein körperlicher Schaden oder nur ein Schaden an einer Sache, haftet. Und genau in diesem Punkt hat sich die Situation für den Straßenerhalter dramatisch verschärft. Bei jedem Sturz, bei jedem Unfall wird ein Schuldiger gesucht. Ihre Aussage "Es ist nun mal Winter und da kann man halt nicht mit glatten Schuhen gehen" wird von vielen Verkehrsteilnehmern ignoriert. Vielmehr wird gefordert, dass auch zur Winterzeit "sommerähnliche" Straßenverhältnisse vorherrschen. Aus diesem Grund sind wir gefordert, der Verkehrssicherheit verstärktes Augenmerk zu schenken.
Natürlich bedeutet das auch nicht, Salzstreuung ohne Kompromisse. Das Amt Straßenbetrieb versucht nach den Regeln des differenzierten Winterdienstes zu arbeiten. Diese besagen, dass bedarfsgerecht, je nach Schneefall und Bedeutung der Straße geräumt oder gestreut wird. Hauptstraßen, besonders mit öffentlichem Verkehr, wie zB. die Reichenauerstraße haben oberste Priorität.
Wie bereits eingangs erwähnt, Winterdienst ist ein Kompromiss.


freundliche Grüße

Josef Mühlmann
Amt Straßenbetrieb

 
Ing. Peter Kahr
Weitere(r) TeilnehmerIn
Kommentar erstellt am: 28.02.2018 um 23:38 Uhr
Titel: AW: Salzstreuung
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S.g. Hr. Mühlmann

Ich gebe Hr. Petz hier vollkommen recht. Ich beobachte dieses häufige sinnlose Streuen in Innsbruck seit Jahren. Ich gebe zu, dass eines meiner Prioritäten auch die Hunde sind. Ich hatte schon hohe Tierarztkosten wegen Durchfall, Erbrechen, einmal sogar eine ausgekegelte Schulter eines meiner Hunde! Ich kenne auch viele andere Hundebesitzer, die wegen solcher Vorfälle Tierarztbesuche hatten!

Ich bedanke mich hier bei ihnen, weil ich beim Melden von solchen „Unfällen“ in der Vergangenheit ihrerseits Hilfe bekommen habe!

Jedoch werden meine Vorschläge für Verbesserungen offensichtlich politischerseits in Innsbruck nicht wirklich angenommen. Ich hatte dazu sogar schon persönliche Gespräche mit diversen Politikern.

Hier eine Verordnung aus Wien, die es bereits seit 2003 in Wien gibt und auch Sinn macht. Damit wird z.B. die Umwelt (Boden und Luft!) entlastet: https://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/service/publikationen/pdf/schnee-eis-in-wien.pdf

Hier ein Beispiel zum Streuverbot von Salz aus Deutschland (2013), das absolut nachvollziehbar ist:
https://www.welt.de/regionales/stuttgart/article112979936/Beim-Streuen-von-Salz-droht-ein-Bussgeld.html

Natürlich ist die Haftungsfrage bei Glatteis ein Problem. Aber wie man in dem obigen Artikel lesen kann, liegt nicht immer das Problem nur beim Hausverwalter!

Z.B. sieht man in Tiroler Bergdörfern, die auch touristisch genutzt werden, kein Streusalz. Ja dort fährt man auf Schneefahrbahn! Mit guten Winterreifen kann man dort sogar Autofahren. Auf Gehwegen geht man vorsichtig. Es ist nämlich Winter. Das gab es vor 40-50 Jahren auch in Innsbruck. Okay, mir ist bewusst, dass die rechtliche Situation hier Probleme bereitet. Aber mich würde interessieren, wenn einmal ein Anwalt einen Prozess gegen den „Salzstreuer“ bereitet, wo sein Hund irreparable Schäden wegen nachgewiesenem sinnlosen Salz streuen davon getragen hat, was dann passiert!?

Wie man nachlesen kann, gab es bereits Prozesse wegen Schäden, die durch zu viel Salz streuen gewonnen wurde! Nachzulesen hier: ja das war in Tirol!
http://www.krone.at/342403

Oder auch hier: http://www.haslinger-nagele.com/files/PDF%20Dateien/Haftung%20fuer%20Schaeden%20durch%20Salzstreuung_Dr.%20Berger.pdf

Eines der Zauberworte ist aber: Erst räumen, dann streuen!
Beim Streuen gilt der Grundsatz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Und das sehe ich in Innsbruck leider überhaupt nicht.

Ein Kompromiss muss auch immer den Umweltschutz und die Tierwelt betreffen. Und das betrifft nicht nur Hundebesitzer!
Anbei ein Beispielfoto vom Eisensteckenweg vor einer Woche im O-Dorf. Ich kann gerne noch hunderte Fotos senden.

Freundliche Grüße aus dem seit Jahren hoffnungslos versalzenen Innsbruck
Ing. Peter Kahr
Obmann TirolerTierEngel e.V.
 
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