Der direkte Draht zum lokalen Ansprechpartner in Innsbruck. Herzlich Willkommen
Liebe Bürgerin, lieber Bürger!

Auf dieser Seite können Sie ganz unkompliziert Mängel im öffentlichen Raum an das Gemeindeamt melden.

Ob Schlaglöcher, behindertenfeindliche Gehsteigkanten, Schäden an öffentlichen Einrichtungen oder sonstige Anliegen - alles was ärgert, kaputt oder mangelhaft ist oder überhaupt fehlt, wird hier unbürokratisch an die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung übermittelt, die sich bemühen werden, die Mängel so schnell wie möglich zu beheben. Jeder Hinweis auf Problemstellen ist herzlich willkommen.

Kommentare bei den einzelnen Meldungen dienen dabei der Kommunikation.

Wir ersuchen um Verständnis dafür, dass anonymisierte Meldungen von uns gelöscht werden!
Zurück zur Startseite

Dringender Handlungsbedarf - öV-Spur Höttinger Au Ost vom mIV zugestaut

Meldungsnummer 123/2017
Erstellt am 15.03.2017 um 22:09 Uhr
Kategorie Verkehrsrecht, Parken (Beschilderungen)
Standort Höttinger Au
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 7 Kommentare
Erledigt am 28.03.2017
Dauer 12 Tage
BESCHREIBUNG
Meldung bewerten:
  • Derzeit % von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

4.05882 von 5 (17 Bewertungen)

Danke für Deine Bewertung!

Du hast diese Meldung bereits bewertet, du kannst nur einmal abstimmen!

Ihre Bewertung wurde geändert!

Sehr geehrte Damen und Herren,

am angehängten Foto können Sie erkennen, dass die Probleme mit der öV-Spur stadteinwärts in der östlichen Höttinger Au, die schon seit ihrer Inbetriebnahme regelmäßig vom IV befahren wird, jetzt neue Ausmaße erreicht haben: sie wird jetzt nicht mehr nur von Radfahrenden genutzt, die dadurch nachfolgende Straßenbahnen ausbremsen, und von mIV, der dem Stau Richtung Mariahilf ausweichen möchte kurz befahren, sondern jetzt wird sie von Autofahrenden zu Stoßzeiten als Aufstellfläche missbraucht.
Die öV-Spur erfüllt damit ihren Zweck nicht!

Das Foto stammt von heute 7:45 Uhr. Der Stau reichte bis zur Universitätsbrücke, die Auswirkungen auf die Pünktlichkeit der betroffenen Linien können Sie sich vorstellen bzw. haben die IVB das vielleicht statistisch erfasst.

Ich bitte Sie dringend, nun sehr schnell Maßnahmen zu treffen, hier einige Vorschläge:

- Pförtnerschaltung der Lichtsignale aktivieren (wenn in diesem Fall möglich und sinnvoll)

- Tägliche Polizeipräsenz zu Stoßzeiten, um den mIV von der öV-Spur abzuleiten und ggf. abzustrafen

- Montage temporärer Leitschwellen entlang der öV-Spur

- Verbesserung der Markierungen (zusätzliche dicke farbige Leitlinie, mehr Bus-/Tram-Symbole, erhöhte und/oder mit Reflektoren versehene Sperrlinien)

- Verbesserung der Beschilderung (rechtskonforme Beschilderung der öV-Sonderfahrbahn - diese existiert bislang nicht!)

Sie alle wissen genausogut wie ich, dass es genügend Optionen gibt, die noch nicht ausgeschöpft wurden. Die öV-Sonderfahrbahn ist äußerst mager markiert, nicht beschildert, hat den selben Fahrbahnbelag wie die IV-Fahrspuren, etc. - Fotos aus anderen Städten, wo das besser gelöst wurde, brauche ich Ihnen wohl nicht mehr zu schicken, das Thema ist ja schon alt.
Jetzt wäre es aber wirklich an der Zeit das zu ändern, denn die Fehlplanungen haben die befürchteten Auswirkungen und die davon Betroffenen erwarten sich jetzt, dass Handlungen gesetzt werden. Wir haben die Zuständigen schon vor dem Bau dieser Trasse oft genug darauf hingewiesen, dass das passieren wird, leider ohne Erfolg.

Langfristig (spätestens ab Dezember 2018) sollte dieses Problem inklusive der Querung Layrstraße durch bauliche Maßnahmen beseitigt werden, um nicht zum Problem für die Linien 2 und 5 zu werden.

Mir ist bewusst, dass die aktuelle Situation vor allem durch die Umleitung Riedgasse ausgelöst wird. Zum einen wird diese zwei Jahre dauern, zum anderen, wie Sie sicher auch wissen, tritt starkes mIV-Aufkommen unter bestimmten Bedingungen immer wieder ein. Das Problem muss daher - in Sinne der Fahrgäste und FahrerInnen im öV und auch aus Kostengründen - mittelfristig auf jeden Fall gelöst werden (ebenso am Innrain stadteinwärts!).

Vielen Dank für Ihre Mühe,

freundliche Grüße,
Manni Schneiderbauer

-----------------------------------------------------------------
Arbeitsgemeinschaft Innsbrucker Nahverkehr · http://www.a-i-n.org
KOMMENTARE
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 16.03.2017 um 10:18 Uhr
Titel: AW: Dringender Handlungsbedarf - öV-Spur Höttinger Au Ost vom mIV zugestaut
Kommentar bewerten:
  • Derzeit % von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

0 von 5 (0 Bewertungen)

Danke für Deine Bewertung!

Du hast diese Meldung bereits bewertet, du kannst nur einmal abstimmen!

Ihre Bewertung wurde geändert!

Sehr geehrter Herr Schneiderbauer,
aus Datenschutzgründen musste ich das Bild in Ihrer Meldung bearbeiten. Dem Fachbereich wird das Bild im Original zur Verfügung gestellt.
Beste Grüße
Sabine Kröß-Tunner
Stadtmagistrat Innsbruck
Bürgerservice
 
Andreas Zenleser
Weitere(r) TeilnehmerIn
Kommentar erstellt am: 16.03.2017 um 13:01 Uhr
Titel: AW: Dringender Handlungsbedarf - öV-Spur Höttinger Au Ost vom mIV zugestaut
Kommentar bewerten:
  • Derzeit % von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

3 von 5 (8 Bewertungen)

Danke für Deine Bewertung!

Du hast diese Meldung bereits bewertet, du kannst nur einmal abstimmen!

Ihre Bewertung wurde geändert!

Wenn dann die beruhigte Begegnungszone in Mariahilf kommt, gleichzeitig bei der Kreuzung Universitätsbrücke mit dem Innrain nur gezählte 3 Autos durchkommen , reicht der Stau bis nach Kranebitten. Dieses Verkehrskonzept ist zum Scheitern verurteilt.
Wo sind eigentlich die grünen Wellen in Innsbruck hingekommen? Es gibt keine mehr!
 
Eva Maria Schauer
Weitere(r) TeilnehmerIn
Kommentar erstellt am: 16.03.2017 um 19:27 Uhr
Titel: AW: AW: Dringender Handlungsbedarf - öV-Spur Höttinger Au Ost vom mIV zugestaut
Kommentar bewerten:
  • Derzeit % von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

2.77778 von 5 (9 Bewertungen)

Danke für Deine Bewertung!

Du hast diese Meldung bereits bewertet, du kannst nur einmal abstimmen!

Ihre Bewertung wurde geändert!

In Innsbruck gibt es meiner Meinung nach wenig Spielraum aufgrund mangelnder Ausweichmöglichkeiten den Verkehr fließender durch die Stadt zu lenken, daher finde ich das Projekt in Mariahilf ebenfalls als völligen Irrsinn und werde mich (auch als Nicht-Autofahrerin) entschieden dagegen wehren. Wie sehr will man denn den Autofahrern das Leben noch vermiesen? Es sind nunmal viele darauf angewiesen.
 
Steffen Hahnemann
Weitere(r) TeilnehmerIn
Kommentar erstellt am: 17.03.2017 um 10:03 Uhr
Titel: AW: AW: AW: Dringender Handlungsbedarf - öV-Spur Höttinger Au Ost vom mIV zugestaut
Kommentar bewerten:
  • Derzeit % von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

2.6 von 5 (5 Bewertungen)

Danke für Deine Bewertung!

Du hast diese Meldung bereits bewertet, du kannst nur einmal abstimmen!

Ihre Bewertung wurde geändert!

Vermutlich wohnen Sie nicht strassenseitig in in dieser Gegend Frau Schauer und leiden deshalb nicht unter dem Verkehrslärm und Dreck. Es handelt sich hier immer noch um ein Wohngebiet (in welchem es aufgrund des Verkehrsaufkommens zeitweise nahezu unmöglich ist ausserhalb von Schutzwegen die Strasse zu überqueren). Aber natürlich sollte man bei Mieten ab 15 Euro pro qm nicht allzuviel Lebensqualität erwarten in dieser Gegend.
 
Eva Maria Schauer
Weitere(r) TeilnehmerIn
Kommentar erstellt am: 20.03.2017 um 17:53 Uhr
Titel: AW: AW: AW: AW: Dringender Handlungsbedarf - öV-Spur Höttinger Au Ost vom mIV zugestaut
Kommentar bewerten:
  • Derzeit % von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

4 von 5 (4 Bewertungen)

Danke für Deine Bewertung!

Du hast diese Meldung bereits bewertet, du kannst nur einmal abstimmen!

Ihre Bewertung wurde geändert!

Wenn man in der Stadt wohnt muss man wohl oder übel mit erhöhtem Verkehrsaufkommen leben. Ich glaube kaum, dass sich die Autos in Luft auflösen werden wenn man Mariahilf verkehrsberuhigt, dann leiden halt andere wieder mehr darunter. Das Problem verschiebt sich ja deswegen nur von einer Straße in die andere meiner Meinung nach.
 
Innsbruck
Innsbruck
Kommentar erstellt am: 28.03.2017 um 11:58 Uhr
Titel: AW: Dringender Handlungsbedarf - öV-Spur Höttinger Au Ost vom mIV zugestaut
Kommentar bewerten:
  • Derzeit % von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

0 von 5 (0 Bewertungen)

Danke für Deine Bewertung!

Du hast diese Meldung bereits bewertet, du kannst nur einmal abstimmen!

Ihre Bewertung wurde geändert!

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer wieder erreichen uns Vorschläge und Anregungen zur Verbesserung der durch die Baustelle in der Riedgasse bedingten Verkehrssituation in der Höttinger Au, insbesondere im Abschnitt von der Höttinger Auffahrt bis zur Universitätsbrücke.

Die baustellenbedingte Verkehrsführung wurde ausführlich mit Vertretern des Verkehrs- und Umweltmanagement, des Tiefbaus, der Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH, der ÖBB-Postbus GmbH, der Polizei und dem Straßenverwalter besprochen und in Zusammenarbeit mit diesen Dienststellen verordnet.

Die vorgeschlagene temporäre, baustellenbedingte Aufhebung der Busspur in der Höttinger Au ist theoretisch zwar machbar, allerdings verkehrsplanerisch nicht anzustreben und zu empfehlen, weil:

• Durch den Wegfall der Busspur mit erheblichen Behinderungen und Verzögerungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (insbes. der Linie O, umleitungsbedingt der Linie J und auch der Straßenbahn-Linie 3) in der Höttinger Au zwischen Layrstraße und Blasius-Hueber-Straße (Fahrzeitverlust, Störanfälligkeit) zu rechnen ist.
• Eine durchgehende (verlängerte) Geradeausspur in Richtung Mariahilfstraße – Innstraße eine „Durchfahrtsmöglichkeit“ suggeriert, die verkehrsplanerisch unerwünscht ist und real lediglich zu einer Verlagerung des Stauproblems nach Mariahilf bzw. zum Knoten mit der Innbrücke führt.
• Ähnliches gilt für die durchgehende Rechtsabbiegespur in Richtung Blasius-Hueber-Straße. Auch dadurch wird das Problem nur zum nächsten Knoten, der Universitätskreuzung verlagert, der auf Grund der hohen Öffentlichen Personennahverkehrs-Frequenz und -Priorisierung nur beschränkte zusätzliche Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr aufweist. Doch selbst wenn die Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr an der Universitätskreuzung – zu Lasten des Öffentlichen Verkehrs - erhöht werden würde, würde die Stauproblematik nur zu den nachfolgenden Knoten (Bürgerstraße etc.) verschoben.
• Der öffentliche Personennahverkehr routengebunden ist und nicht wie der motorisierte Individualverkehr auf andere Straßenzüge ausweichen kann.

Wir ersuchen Sie um Verständnis.

Freundliche Grüße

Doris Stefanon
Stadtmagistrat Innsbruck
Straßenverkehr und Straßenrecht
 
Manni Schneiderbauer
VerfasserIn der Meldung
Kommentar erstellt am: 28.03.2017 um 12:27 Uhr
Titel: AW: AW: Dringender Handlungsbedarf - öV-Spur Höttinger Au Ost vom mIV zugestaut
Kommentar bewerten:
  • Derzeit % von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

3.66667 von 5 (3 Bewertungen)

Danke für Deine Bewertung!

Du hast diese Meldung bereits bewertet, du kannst nur einmal abstimmen!

Ihre Bewertung wurde geändert!

Liebe Frau Stefanon,

in Ihrer Replik schreiben Sie:

>>>
Die vorgeschlagene temporäre, baustellenbedingte Aufhebung der Busspur in der Höttinger Au ist theoretisch zwar machbar,
<<<

Ich habe aber genau das Gegenteil vorgeschlagen: die Busspur besser zu kennzeichnen, um sie für den öffentlichen Verkehr zuverlässig freizuhalten, weil sie neuerdings zu Stoßzeiten vom motorisierten Individualverkehr als Stauraum missbraucht wird. :)

Ich bitte v.a. auch noch um ein Statement dazu: die öV-Sonderfahrspur ist nicht durch Beschilderung als solche ausgewiesen. Es sind nur Bodenmarkierungen aufgebracht. Mir ist der Grund für die Nicht-Beschilderung bekannt, ich weiß, dass diese aus Rücksicht auf Radfahrende politisch gewünscht war, angesichts der aktuellen Situation würde ich es aber für wichtiger erachten, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, um den Individualverkehr von der Sonderfahrspur fernzuhalten und den öffentlichen Verkehr verzögerungsfrei am Stau vorbeizuführen. Eine rechtskonforme Beschilderung sollte dazu beitragen.

Danke für Ihre Geduld,
freundliche Grüße,
Manni Schneiderbauer
 
Bereits registriert? | Registrieren
STANDORT DER MELDUNG
DIESE SEITE TEILEN
 
MELDE DICH HIER AN