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Handyparken

Verfasst von Alfred Tichy
Meldungsnummer 90/2014
Erstellt am 08.03.2014 um 19:56 Uhr
Kategorie Verkehrsrecht, Parken (Beschilderungen)
Standort Maria-Theresien-Straße 18
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 4 Kommentare
Erledigt am 10.03.2014
Dauer 1 Tag
BESCHREIBUNG
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Wieso gibt es in Innsbruck, wie bereits in vielen - teilweise sogar sehr kleine Städten Österreichs nur eine Parkgebühr Erhöhung, aber immer noch kein Handyparken. Derzeit verwende ich ein Smart Parkgerät, hier ist die Bestimmung in welcher Zone (1 oder 2) sehr schwierig. Wie kann man das einfach erkennen - und wann kommt endlich das Handyparken??
KOMMENTARE
Kommentar erstellt am: 10.03.2014 um 09:39 Uhr
Titel: AW: Handyparken
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Sehr geehrter Herr Tichy,

in Innsbruck gibt es seit dem Gemeinderatsbeschluss vom 19.12.2002 die Möglichkeit, Parkzeitgeräte zu verwenden. Damals gab es erstmals ein Gerät, das in mehreren Gemeinden verwendet werden konnte, womit eine gewisse Investitionssicherheit erreicht wurde (das Gerät war z. B. auch mit einer Wertkarte der Stadt Hall verwendbar).

Wegen der frühzeitigen Einführung der Parkzeitgeräte sind davon in Innsbruck mehrere Tausend erworben worden, sodass in der Praxis das Thema Handyparken keine besondere Bedeutung hatte. Gegenüber Parkzeitgeräten hat Handyparken nämlich keine speziellen Vorteile, außer dass kein eigenes Gerät benötigt wird und im Nachhinein bezahlt werden kann. Erfolgreich ist Handyparken vor allem in Wien, wo mangels eigener Parkscheinautomaten die Scheine nach wie vor in Trafiken etc. gekauft werden.

Dennoch wurde - um auch die beiden erwähnten Vorteile grundsätzlich anbieten zu können, die Möglichkeit des Handyparkens ("Elektronischer Kurzparknachweis") in die Innsbrucker Parkabgabeverordnung aufgenommen, und zwar mit Gemeinderatsbeschluss vom 29.03.2012.

Zusätzlich zur Verordnung sind für das Handyparken auch vertragliche Vereinbarungen mit einem oder mehreren privaten Anbietern erforderlich, die vorerst deshalb nicht abgeschlossen wurden, weil über die Art der Realisierung des Handy-Parkens durch die Wahl des Anbieters erst im Zuge der Umsetzung des neuen Parkraumbewirtschaftungskonzeptes entschieden werden soll, um doppelte Implementierungskosten für die entsprechende Software zu vermeiden.

Der Hintergrund ist, dass das System von Tarifen, Zonen, Geltungs- und Höchstparkzeiten EDV-mäßig abgebildet, sozusagen programmiert werden muss, wofür entsprechende Kosten anfallen, die bei einer vorzeitigen Einführung - also mit den bisherigen Regelungen - in kurzer Zeit zweimal bezahlt werden hätten müssen, was einer sparsamen Verwaltung widersprochen hätte.

Da im November 2013 die Entscheidungen über die Neugestaltung der Parkraumbewirtschaftung getroffen wurden, werden inzwischen die vertraglichen Vereinbarungen vorbereitet und anschließend den Entscheidungsgremien vorgelegt.

Für die Bedienung des Parkzeitgeräts finden Sie zusätzlich zur Gebrauchsanweisung des Herstellers eine grafische Darstellung unter

www.innsbruck.gv.at/data.cfm?vpath=redaktion/ma_ii/strassen_und_verkehrsrecht/dokumente9/zoneneinteilung-parkzeitgeraet

auf unserer Homepage zum Download. Da die Geräte jeweils die erlaubte Restparkdauer in der Kurzparkzone anzeigen, starten sie bei drei bzw. 1,5 Stunden, sodass Sie daran sehen können, ob die richtige Einstellung ausgewählt ist.

Freundliche Grüße

Dr. Tomas Joos
Amt Straßen- und Verkehrsrecht
 
Alfred Tichy
Alfred Tichy
Kommentar erstellt am: 10.03.2014 um 12:46 Uhr
Titel: AW: AW: Handyparken
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Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Ich habe mir jetzt nochmals auf Grund des Links die Zonenkarte ausgedruckt.
Leider ist diese nicht sehr übersichtlich - man bräuchte fast eine Lupe, damit man die Strasse, wo man ist, findet. Meist gehe ich halt zum Automaten und sehe dort nach, in welcher Zone ich parke.
Wie soll ich bei der Parkgebühr Änderung meine Smart Karte weiterverwenden, oder muss dann das Gerät umgestellt werden.
Die Zuordnung zu den Parkzonen ist natürlich mit einem Handy (mit GPS) einfacher zu finden.
 
Kommentar erstellt am: 11.03.2014 um 12:28 Uhr
Titel: AW: AW: AW: Handyparken
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Sehr geehrter Herr Tichy,

einen skalierbaren Stadtplan mit den Kurzparkzonen und Garagen finden Sie unter

http://city-map.innsbruck.gv.at/stadtplan/synserver?project=Innsbruck&client=flex&view=Verkehr

- auch verlinkt unter

www.innsbruck.gv.at/parken

und mit Druckmöglichkeit.

Sie können sich auch an den Straßenverkehrszeichen orientieren, wo die Höchstparkdauer ebenfalls angegeben ist (s. Foto).

Die Chipkarte mit dem Guthaben Ihres Parkzeitgeräts bleibt weiter verwendbar, sodass Sie diese nicht austauschen müssen. Beachten Sie aber bitte, dass ab voraussichtlich 05.05.2014 die Bewirtschaftung in der 90-min-Kurzparkzone von Montag bis Freitag bis 21.00 h gilt (samstags ändert sich die Zeit nicht) und diese Kurzparkzone vergrößert wird. Für Parkvorgänge über 19.00 h hinaus benötigen Sie dort also von Beginn an einen Parkschein und können das Gerät nicht verwenden, weil die Abbuchung der Parkabgabe nur bis 19.00 h programmiert ist.

Freundliche Grüße

Dr. Tomas Joos
Amt Straßen- und Verkehrsrecht
 
Alfred Tichy
Alfred Tichy
Kommentar erstellt am: 11.03.2014 um 17:13 Uhr
Titel: AW: AW: AW: AW: Handyparken
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