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Parkraum-Reform

Verfasst von Patrick Smith
Meldungsnummer 357/2014
Erstellt am 28.10.2014 um 13:36 Uhr
Kategorie Verkehrsrecht, Parken (Beschilderungen)
Standort Haydnplatz 5
6020 Innsbruck
Status Erledigt
Kommentare 3 Kommentare
Erledigt am 28.10.2014
Dauer 3 Stunden
BESCHREIBUNG
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite in Saggen, wohne aber in Steinach und da ich mir mit dem Auto fast eine Stunde an Arbeitsweg spare, pendle ich auch von MO-FR damit. Mit der Parksituation an meinem Arbeitsplatz, war ich noch nie glücklich, da ich täglich mindestens zweimal mein Auto (während der Arbeitszeit) umstellen musste.
Mit der neuen Parkreform, die in Saggen am 17.11.2014 in Kraft tritt, komme ich aber überhaupt nicht klar. Ich müsste dann € 7 täglich bezahlen und das nur damit ich in die Arbeit komme.
Laut der Parkraumbewirtschaftung Innsbruck, sollte ich mir doch einfach einen Parkplatz (ca. € 90 monatlich, in einer Tiefgarage der IIG in der Nähe) anmieten.

Also um es nochmals zusammenzufassen, kann ich entweder € 140 monatlich für Parkgebühren oder ca. € 90 für einen angemieteten Parkplatz bezahlen um in die Arbeit zu kommen.

Warum gibt es keine anderen (kostenfreien) Optionen für Pendler?
KOMMENTARE
Christof Plangger
Christof Plangger
Kommentar erstellt am: 28.10.2014 um 16:47 Uhr
Titel: AW: Parkraum-Reform
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Sehr geehrter Herr Smith,

es ist richtig, dass im Stadtteil Saggen die derzeit noch gebührenfreie Kurzparkzone 13 am 17.11.2014 in eine abgabepflichtige Parkzone (Zone K) umgewandelt wird. In dieser Parkzone K entfällt künftig die maximal erlaubte Parkdauer (derzeit 3 Stunden), die Parkabgabe beträgt dann € 0,70 pro halber Stunde bzw. € 7,00 für einen ganzen Tag.

Ziele einer Parkraumbewirtschaftung sind unter anderem verkehrslenkende Effekte (beispielsweise auch der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel) und ein verbessertes Stellplatzangebot für Kunden und Bewohner des jeweiligen Gebietes.

Falls Sie für die Fahrt zu Ihrem Arbeitsplatz nicht auf Ihr eigenes Fahrzeug verzichten wollen, können wir Ihnen daher - wie Sie schon selbst ausgeführt haben - nur die Anmietung eines privaten Stellplatzes oder den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel empfehlen (das Monatsticket der Österreichischen Bundesbahnen für die Strecke Steinach a. Br. - Innsbruck und retour kostet derzeit € 86,10, die Fahrtzeit beträgt jeweils ca. 20 Minuten).

Beste Grüße!

Christof Plangger
Referat Parkraumbewirtschaftung
 
Patrick Smith
Patrick Smith
Kommentar erstellt am: 29.10.2014 um 17:21 Uhr
Titel: AW: AW: Parkraum-Reform
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Sehr geehrter Herr Plangger,

erstmals vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Ich verstehe dass eine Lösung für die momentane Park- bzw. Verkehrssituation gesucht wird, doch auch wenn es sich nicht ergeben wird, wären meiner Meinung nach preisgünstige Alternativen notwendig.
Es wird vorgeschlagen vermehrt die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen und gleichzeitig werden die Preise dafür angehoben.

Wenn ich also mit der Bahn zur Arbeit pendeln würde, hätte ich 1. einen Zeitverlust von ca. einer Stunde täglich, 2. Kosten in der Höhe von € 86,10 für das Monatsticket der ÖBB und 3. Kosten in der Höhe von € 46,20 für ein Monatsticket der IVB um vom Bahnhof zur Arbeit zu gelangen.

Insgesamt würde ich also monatlich € 132,30 bezahlen, wenn ich die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen würde, oder monatlich € 140 wenn ich die Parkgebühren bezahlen würde, oder aber monatlich ca. € 90 für einen gemieteten Parkplatz.
Ich würde bestimmt nicht schreiben, wenn ich bezahlen müsste um mich in meiner Freizeit in Innsbruck aufzuhalten, doch es fallen plötzlich zusätzliche Kosten an, nur weil ich in Innsbruck arbeite.

Wäre eine günstige Pendlerparkkarte, die auf die jeweilige Arbeitszeit beschränkt wäre, keine Option? So wären theoretisch die Parkplätze nach der Arbeit wieder frei für die Anrainer, die schließlich auch für ihre Parkplätze bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Smit Patrick
 
Christof Plangger
Christof Plangger
Kommentar erstellt am: 30.10.2014 um 11:20 Uhr
Titel: Parkraum-Reform
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Sehr geehrter Herr Smith,

die Innsbrucker Parkabgabeverordnung, die vom Innsbrucker Gemeinderat am 21.11.2013 beschlossen wurde, sieht grundsätzlich schon die Möglichkeit der Erteilung von "Pendlerparkkarten" vor, allerdings nur für Personen, die ihre Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln entweder überhaupt nicht oder nur mit einem im Verhältnis zur Wegstrecke unzumutbaren Zeitaufwand erreichen können. Diese Voraussetzungen scheinen bei Ihnen nicht vorzuliegen.

Was nun Ihr Argument der Erteilung einer zeitlich auf Ihre Arbeitszeit beschränkten Pendlerparkkarte, sodass die Parkplätze nach der Arbeit "theoretisch" wieder frei für die Anrainer wären, betrifft, so wird darauf hingewiesen, dass viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker bereits vermehrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad zu ihren Arbeitsplätzen gelangen und somit auf die Verwendung ihrer Fahrzeuge verzichten, sodass der Parkraum auf den öffentlichen Straßen auch tagsüber dringend (auch) für die Anwohner benötigt wird. Der öffentliche Raum bietet aber leider nur begrenzt Platz, weshalb die Bewirtschaftung desselben notwendig ist und dies auch in sehr vielen europäischen Städten und zum Teil sogar noch ausgedehnter, als dies in Innsbruck der Fall ist, praktiziert wird.

Abschließend erlauben wir uns nochmals darauf hinzuweisen, dass die Parkraumbewirtschaftung vom Gemeinderat zur Entlastung der Innsbrucker Bevölkerung beschlossen wurde und sich nicht gegen BesucherInnen oder ArbeitnehmerInnen in Innsbruck richtet.

Beste Grüße
Christof Plangger
Referat Parkraumbewirtschaftung
 
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