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Bürgermeister Thomas Oberbeirsteiner
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Sgraffito in der Volksschule Höralt

Meldungsnummer 14/2016
Erstellt am 15.05.2016 um 16:56 Uhr
Kategorie 07 und was sonst noch zu sagen ist
Standort Kreuzbichlstraße 27
6112 Wattens
Status Erledigt
Kommentare 2 Kommentare
Erledigt am 02.06.2016
Dauer 18 Tage
BESCHREIBUNG
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Mit großem Bedauern musste ich in den vergangenen Tagen feststellen, dass im Zuge der Umbauarbeiten an der Volksschule II das die Südseite des ehemaligen Museums schmückende wunderschöne und künstlerisch wertvolle Sgraffito stark beschädigt wurde.

Auf meine Frage über die Absichten der Gemeinde teilte man mir mit, dass dieses Kunstwerk nicht zu erhalten sei. Und dies in einer Gemeinde, die nicht gerade überreich mit Kunstdenkmälern gesegnet ist!

In der Überzeugung, dass den Schülern mit den im Sgraffito wunderschön dargestellten Bildern die Vorgeschichte und Kultur unseres Siedlungsraumes sehr gut vermittelt werden kann, finde ich als Ehrenobmann des Heimatkunde- und Museumsvereins Wattens-Volders diese Entscheidung im hohem Maße bedauerlich.

Mit geringem technischen Bemühen und ohne hohe Kosten müsste doch dieses Kunstwerk, das vom akad. Künstler Franz Schunbach geschaffen wurde, den Umbau überstehen. Eine thermische Sanierung kann doch nur als Ausrede gewertet werden.

Aus welchen Gründen wird dieses wertvolle Kunstwerk nun tatsächlich zerstört?



KOMMENTARE
Wattens
Wattens
Kommentar erstellt am: 02.06.2016 um 22:08 Uhr
Titel: AW: Sgraffito in der Volksschule Höralt
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Sehr geehrter Herr Mark,

Auch wir haben ursprünglich gewünscht, das Sgraffito zu erhalten. Diesbezüglich haben wir auch mit unseren Architekten Rücksprache gehalten. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass auf Grund des komplexen Aufbaues der Dekorationstechnik, vor allem aber wegen der Größe des Sgraffitos sich eine Abnahme und dessen Wiederaufbringung auf einer thermisch sanierten Fassade sehr schwierig gestalten würde und nur mit einem sehr hohen finanziellen Aufwand durchzuführen wäre. Nur Teile der Aussenhülle thermisch zu sanieren und das große Sgraffito auszusparen, wäre mit bauphysikalischen Problem verbunden gewesen. Bei Abwägung der Vor- und Nachteile wurde daher die Entscheidung getroffen, über das Sgraffito einen Vollwärmeschutz aufzubringen.

Wir hoffen, dass dieser aus bautechnischer und wirtschaftlicher Sicht getroffenen Entscheidung Verständnis entgegen gebracht wird.

mit freundlichen Grüßen
Thomas Oberbeirsteiner
Bürgermeister



 
Guido Mark
VerfasserIn der Meldung
Kommentar erstellt am: 09.06.2016 um 15:17 Uhr
Titel: AW: AW: Sgraffito in der Volksschule Höralt
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Leider war es zu spät, dieses wertvolle Kunstwerk zu retten.
Es war nie das Ziel, durch eine teure Abnahme und Wiederaufbringung zusätzliche Kosten zu generieren. Auch ein Weg der Mitte wäre möglich gewesen, ohne mit der Bauphysik in Konflikt zu geraten. Man hatte ja eine genügend lange Planungszeit.

Um nicht ein zweites mal einem im Amt beschlossenen Konzept hinterher zu laufen, darf ich in tiefer Sorge um die Gestaltung des neuen Museums dringend ersuchen, der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten und mit hoher wissenschaftlichen Relevanz ausgestatteten archäologischen Sammlung den ihr zustehenden Platz einzuräumen und sie nach museumsdidaktischen Erfordernissen im modernen Ausstellungsdesign zu präsentieren.
Wie namhafte Experten aus Kultur und Wissenschaft übereinstimmend bestätigen, ist diese aus über 900 Exponaten bestehende archäologische Sammlung der wertvollste Kulturschatz unserer Region.

Mit freundlichen Grüßen!
G. Mark
 
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